Julian und Bianca Claßen haben zwei Kinder.
Julian und Bianca Claßen haben zwei Kinder. Bild: Screenshot / Instagram / bibisbeautypalace

"Würde ganz großen Schock bekommen": Youtuber-Paar Bibi und Julian Claßen spricht Klartext zu Familienplanung

19.10.2021, 18:44

Bibi Claßen und ihr Ehemann Julian haben sich ein wahres Youtube-Imperium aufgebaut: Sie hat auf ihrem Channel BibisBeautyPalace 5,91 Millionen Follower auf der Video-Plattform, er immerhin 4,01. Einige Immobilien nennen sie außerdem ihr Eigen, ebenso wie unter anderem eine Duschschaum-Linie und etliche lukrative Werbedeals. Mit ihren beiden Kindern Lio und Emily bewohnen sie zudem ein riesiges, modernes Anwesen in Köln.

Dass es mit den beiden Kids, die drei und ein Jahr alt sind, auch mal ziemlich turbulent werden kann, beweisen nicht nur einige Youtube-Videos, sondern auch tägliche Instagram-Storys der Eltern, die ihre Communitys über das Familienleben auf dem Laufenden halten.

Die Familienplanung sei mit den zwei Kindern eigentlich abgeschlossen gewesen. Bibi tat in diesem Jahr nach den Schwangerschaften etwas für ihr persönliches Selbstwertgefühl und ließ sich die Nase und ihre Brüste operieren. "Jetzt, nachdem ich beide Kinder habe und für uns erstmal die Familienplanung durch ist, ist das Thema für mich in den Fokus gerückt, weil der Körper sich durch eine Schwangerschaft und eine Stillzeit zweimal relativ schnell hintereinander deutlich verändert hat", erklärte sie seinerzeit zu ihrer Brust-OP.

Das war im März dieses Jahres – nun äußerten sich Bianca und Julian allerdings noch einmal zum Thema drittes Kind in ihrem Podcast "Das ist ja Claße(n)" und dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass beide dazu eine recht unterschiedliche Meinung haben.

Drittes Kind würde Julian "schockieren"

Ihre Fans baten die Claßens im Vorhinein zur Podcast-Aufzeichnung, ihnen verschiedene Situationen zu nennen, auf die die beiden dann ehrlich reagieren müssen. Eine davon war, was sie tun würden, wenn Bibi wieder schwanger werden würde. Die 28-Jährige stellte daraufhin klar: "Im Moment sind wir gut ausgelastet mit den zwei Kindern." Aber: "Ich könnte mir vorstellen, dass ich irgendwann wieder einen großen Drang dazu spüre und mir das sehr, sehr schön vorstellen kann, nochmal schwanger zu werden und nochmal ein Kind zu bekommen."

Allerdings, so gab sie schließlich auch zu bedenken, seien drei Kinder "ein krasser Unterschied zu zwei Kindern." Immerhin bräuchten sie dann unter anderem ein neues Auto und müssten sich um sehr viel mehr kümmern, wenn sie noch ein weiteres Baby dazubekommen würden. Julian wiederum reagierte auf die Frage nicht ganz so gelassen:

"Wenn das passieren würde, würde ich einen ganz großen Schock bekommen und würde wahrscheinlich eine kleine Panikattacke kriegen und denken, ich schaffe das nicht mehr."

Er hätte in erster Linie Angst, drei Kindern nicht gerecht zu werden, wie er ergänzte: "Weil ich mit zwei gerade schon sehr gut an meiner Grenze bin. Und ich weiß nicht, wenn man abends beide Kinder zum Schlafen gebracht hat, woher dann die Motivation kommt, noch ein drittes Kind ins Bett zu bringen."

Allerdings, so relativierte der ebenfalls 28-Jährige, würde er sich vermutlich auch "ganz schnell beruhigen" und sich sagen, dass "das ganz viele andere Eltern auch hingekriegt haben." Gänzlich abgeneigt scheint also auch Julian nicht unbedingt zu sein.

Bibi meinte immerhin auch, dass ihr Erstgeborener Lio dann schon aus dem Gröbsten raus wäre – sie also nicht drei Kinder gleichzeitig wickeln müssten. "Neben dieser Angst, die entstehen würde, hätte ich auch eine große Vorfreude. Weil guck mal, wie toll das ist, Kinder zu haben und was die einem geben", schwärmte die zweifache Mutter.

Youtuber-Paar weiß nicht, wie viel Kindergeld es bekommt

Eine kleinere Debatte entstand bei den Influencern dann schließlich noch zum Thema Geld. "Apropos 'Geben': Ab wie viel Kindern kriegt man mehr Kindergeld?", fragte Julian, der auf Youtuber unter seinem Künstlernamen Julienco bekannt ist, seine Frau provokativ. Klar, bei ihren Einkünften und finanziellen Ressourcen scheinen sie eher weniger auf das Kindergeld zu achten.

So mussten schließlich auch beide zugeben, dass sie "keinen Peil Ahnung" hätten, wie viel Kindergeld sie überhaupt bekommen. "200? 175 Euro oder so?", mutmaßte Bibi um letztlich festzustellen, dass das ja auch "egal" sei. "Darauf kommt's ja jetzt nicht an", pflichtete Julian bei.

(cfl)

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