Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
In this Tuesday, May 15, 2018, photo, scientist Fabrice De Bond picks up a vial containing frozen donor sperm samples in a lab at Melbourne IVF in Melbourne, Australia. (AP Photo/Wong Maye-E)

Bild: AP

Kein Witz: Wegen Brexit droht Großbritannien ein Sperma-Engpass

Sollte Großbritannien ohne ein Abkommen aus der EU ausscheiden, droht dem Land ein Engpass an Sperma für die künstliche Befruchtung.

Nach Regierungsangaben werden die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen der Europäischen Union zur Einfuhr von Samen nach dem Ausscheiden des Landes aus der EU in Großbritannien nicht mehr gelten. Samenbanken müssten dann "neue schriftliche Vereinbarungen mit maßgeblichen EU-Einrichtungen" treffen. 

Deswegen kommt es zu dem Engpass:

Was das für potenzielle Eltern bedeutet:

Die Leiterin der Londoner Harley-Street-Fruchtbarkeitsklinik (HSFC), Geetha Venkat, sagte am Freitag im BBC-Radio, Paare mit unerfülltem Kinderwunsch seien angesichts des bevorstehenden Brexits "in heller Aufregung". Sperma-Importe aus den USA hätten bis zu drei Monate Lieferzeit, die Einfuhr aus Dänemark dauere derzeit dagegen nur ein Woche.

Humor haben sie ja, die Briten:

Die Bearbeitung der erforderlichen Unterlagen nach dem Brexit könne zudem zusätzliche Kosten verursachen, die womöglich auf die Paare zukämen. Künstliche Befruchtung sei für die Paare ohnehin schon eine belastende Behandlung, nun drohe weiterer Stress.

(gm/afp)

Die paar Probleme... So rüsten sich die Briten für den Brexit:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Bitte verlassen Sie die Stadt": Brexit-Gegner feiern Begegnung eines Mannes mit Johnson

Hinter Großbritannien liegt eine turbulente Brexit-Woche. Premier Boris Johnson musste gleich mehrere Niederlagen bei Abstimmungen im Unterhaus hinnehmen. Er verlor seine Mehrheit im Parlament, schmiss 21 Abgeordnete aus seiner Fraktion. Und dann trat auch noch sein Bruder als Minister und Abgeordneter zurück...

Es läuft nicht so wirklich für Boris Johnson. Eine kleine Szene seines Besuchs in Morley nahe Leeds scheint das in wenigen Sekunden zusammenzufassen.

Johnson ist in einem TV-Ausschnitt, …

Artikel lesen
Link zum Artikel