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Tierbisse und 7 andere Grusel-Mythen: Was Menschen früher über den Blutmond dachten

26.07.2018, 11:00

Ein Jaguar, ein Wolf und ein Drache: Sie alle waren schon Schuld am seltenen Himmelsspektakel, das wir auch diesen Freitag erleben dürfen – an der Blutmondfinsternis. 

Dabei wird der Vollmond für 103 Minuten in den Kernschatten der Erde eintauchen und sich dabei spektakulär kupferrot verfärben, das meldet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Damit handelt es sich um die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. 

Bei einer totalen Mondfinsternis wird der Mond nicht schwarz, sondern er leuchtet orangerot. Dieses Phänomen entsteht durch die Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre. Früher hatten die Menschen allerdings deutlich originellere Erklärungen für das dramatische Himmelsereignis, wie National Geographic aufzeigt – so existiert in Benin und Togo laut dem Magazin noch heute der Mythos, dass Sonne und Mond miteinander kämpfen würden. Jede Seite hat dort regelrecht ihre eigenen Fans.

Auf der Erde ist es aber auch ganz schön...

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So schön ist unsere Erde
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Wann sehe ich den Blutmond am Freitag?
In der bevorstehenden historischen Nacht geht der Vollmond für Beobachter in der Mitte Deutschlands laut DLR gegen 21 Uhr am Südosthimmel auf – je weiter östlich sich der Beobachter befindet, desto früher geht auch der Mond auf. Die totale Verfinsterung der Vollmondscheibe beginnt dann in der Landesmitte um 21.30 Uhr und endet um 23.13 Uhr.
Wir haben 7 weitere Beispiele gesammelt, wie sich die Völker der Vergangenheit eine Blutmondfinsternis erklärten.

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(afp/jd)

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