Nika Irani äußert sich zu Erpressungsvorwürfen gegen sie.
Nika Irani äußert sich zu Erpressungsvorwürfen gegen sie.
Bild: Screenshot / Instagram / playgirlnikaa

"Ich bleibe stark": Nika Irani soll Rapper Samra erpresst haben – nun äußert sie sich dazu

28.07.2021, 11:09

Auf Social Media wird noch immer heftig über die Vorwürfe der Influencerin Nika Irani gegenüber dem Rapper Samra diskutiert. Das Erotikmodel hatte den Musiker bezichtigt, sie vor einem Jahr in seinem Studio vergewaltigt zu haben. Samra, für den nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt, hat die Vorwürfe vehement zurückgewiesen und will sie vor Gericht prüfen lassen.

Nika gab ihrerseits wiederum in einem Interview mit dem "Spiegel" an, den 26-Jährigen jetzt ebenfalls angezeigt zu haben. Auf die Frage, warum sie sich jetzt erst dazu entschlossen habe, antwortete sie: "Lange Zeit wollte ich mir nicht eingestehen, was da passiert ist. Es war zu schmerzhaft. Außerdem hatte ich Angst, wie mein Umfeld und meine Eltern reagieren würden." Zudem habe sie keine Chance gesehen, dass die Polizei oder ein Richter ihr die Schilderungen abnehmen würde, immerhin könne sich Samra "gute Anwälte" leisten.

Ihre Darstellung wird im Netz von vielen Seiten scharf angegangen, immer neue Personen wollen Beweise dafür gefunden haben, dass ihre Anschuldigungen haltlos seien. Zu einem neuen Video-Leak äußerte sich die 22-Jährige jetzt auf Instagram.

Nika Irani will sich durch Leaks nicht beirren lassen

Ein weiterer Rapper namens Damar veröffentlichte ein heimlich gefilmtes Video, in dem Nika zu sehen ist. Er schickte dazu vorweg, dass er mit dem Clip aufklären wolle, aber festgestellt habe, dass "manche Sachen gar nicht der Wahrheit entsprechen".

Im Video hört man Nika schließlich sagen, dass Freunde ihr geraten hätten, Samra zu erpressen. Freundinnen der Influencerin meldeten sich dazu zu Wort und behaupteten ihrerseits, dass das gezeigte Treffen mit Damar vor rund einem Monat stattgefunden, er aber Aussagen durch einen nachträglichen Schnitt verfälscht habe.

Nika postete nun neue Fotos von sich auf Instagram, auf denen sie nackt zu sehen ist. Sie gibt sich im dazugehörigen Kommentar weiterhin kämpferisch: "Gestern habe ich gelernt, dass ich mich nicht mehr rechtfertigen brauche. Ich weiß die Wahrheit und wenn ich keinen Fehler begangen habe, brauche ich mich auch für nichts schämen." Weiter schreibt sie:

"Macht ruhig weiter Telegram-Gruppen, findet alles, was ihr über mich finden könnt, verklagt mich, mobbt mich, schlagt mich, droht mir, beleidigt mich, filmt mich heimlich, macht, was ihr wollt, ich bleibe stark."

Aufgeben wolle sie trotz allem nicht, denn: "Das Universum hat sich die Richtige für diesen Kampf ausgesucht. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Frau degradiert wird, wenn sie endlich laut wird", stellt sie fest. "Über Social Media erreiche ich sehr viele Menschen, und das ist im Moment meine stärkste 'Waffe'. Ich werde weder mich selbst noch die anderen Frauen, die mich unterstützen, enttäuschen", sagte sie dazu bereits gegenüber dem "Spiegel".

Samra erzielt ersten Erfolg gegen Nika Irani vor Gericht

Juristisch gesehen erzielte jedoch Samra einen ersten Sieg gegen Nika. Einer einstweiligen Verfügung wurde vor dem Landgericht Köln stattgegeben. Sein Anwalt gab ebenfalls via Instagram bekannt, dass es Nika nun verboten sei, öffentlich zu behaupten, dass Samra sie vergewaltigt habe.

"Bei den angegriffenen Äußerungen handelt es sich um unwahre Tatsachenbehauptungen bzw. um Meinungsäußerungen mit dem unwahren Tatsachenkern, dass der Antragsteller die Antragsgegnerin vergewaltigt habe. Der Antragsgegnerin sei es nicht gelungen, ihren Vorwurf glaubhaft zu machen", hieß es in der Begründung des Gerichts. Nika schrieb daraufhin, dass damit die Unschuld Samras allerdings nicht bewiesen sei und der Prozess weitergehe.

(cfl)

Nach CSD: Nura veröffentlicht homophobe Hassnachrichten

Am Samstag demonstrierten Zehntausende für die Rechte queerer Menschen beim Christopher Street Day in Berlin. Die Polizei ging von rund 65.000 Teilnehmern aus, die Veranstalter sprachen sogar davon, dass 80.000 Menschen auf die Straße gegangen seien, um sich für das Motto "Save our Community – save our pride" stark zu machen. Statt des üblichen Party-Charakters wurde aufgrund der Corona-Krise besonders das politische Element der Parade betont.

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