Olli Schulz und Fynn Kliemann wurden für eine Netflix-Doku bei der Renovierung ihres Hausboots begleitet.
Olli Schulz und Fynn Kliemann wurden für eine Netflix-Doku bei der Renovierung ihres Hausboots begleitet.
Bild: Brian Jakubowski/​ Netflix

Netflix-Doku zeigt: So teuer wurde das Hausboot für Olli Schulz und Fynn Kliemann

16.03.2021, 16:33

Es ist ein gewagtes Projekt: 2019 kauften Entertainer und Singer-Songwriter Olli Schulz und Unternehmer und Musiker Fynn Kliemann das alte Boot des verstorbenen Sängers Gunter Gabriel. 20.000 Euro kostete die beiden der Spaß. Doch es war nur der Anfang einer kostspieligen Idee. Sie wollten den Kahn wieder flott machen. Und das taten sie. Zu sehen ist das Ganze nun in der vierteiligen Netflix-Doku "Das Hausboot", die innerhalb kürzester Zeit auf Platz 2 der deutschen Netflix-Charts geschossen ist.

Dass die Renovierung so zeitaufwendig und vor allem kostenintensiv wird, hätten die beiden Heimwerkerkönige wohl kaum vermutet. Tatsächlich aber werkelten sie fast zwei Jahre an dem Hausboot. "Ich habe erst gedacht: Ich komme mit meinen Jungs einen Nachmittag vorbei, wir schweißen was zusammen und dann hält das", meinte Fynn Kliemann rückblickend. Doch am Ende investierten die beiden, wie sie sagen, eine halbe Million Euro!

Olli Schulz geriet bei der Renovierung in Panik

"Wenn du merkst, die Ausgaben werden immer höher und übersteigen deine Vorstellungen, bekommst du natürlich Panik", räumte auch Olli Schulz im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur ein. Erschwerend kamen die Umstände hinzu, wie er sagt: "Dann hast du noch eine Familie, ein Kind, deine Tour wird drei Mal verschoben – das war alles ungünstig...".

Das war einst das Schlafzimmer auf dem Hausboot von Gunter Gabriel.
Das war einst das Schlafzimmer auf dem Hausboot von Gunter Gabriel.
Bild: dpa / Daniel Bockwoldt

Auch er hatte sich die Arbeiten irgendwie einfacher vorgestellt: "Ich dachte, wir schleppen ein paar Sachen, streichen und das war's", meinte er. Dass es stattdessen um Schweißarbeiten und das Rausreißen von Wänden geht, hätte er nicht gedacht. Aber genau so war es. "Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich von vornerein gesagt: 'Leute, das kann ich nicht'", gab er offen zu.

Was nun mit dem Hausboot passieren soll

Doch aufgeben kam für das Duo, von dem man sich immer wieder fragt, wieso es sich überhaupt gebildet hat, denn eine tiefe Männerfreundschaft steckt definitiv nicht dahinter, nicht infrage. Also versuchten sie immer wieder mit anzupacken und ließen sich dabei von November 2018 bis zur Einweihungsfeier im vergangenen Sommer von einem Kamerateam begleiten. Bauleiter Max war von den immer neuen Ideen der beiden jedoch nicht immer begeistert, wie in der Netflix-Doku zu sehen ist.

Was künftig mit dem Boot passieren soll? Darauf wohnen, wie einst Gunter Gabriel, wollen die beiden nicht. Stattdessen soll es künftig für Kulturveranstaltungen und von Bands genutzt werden, um zu proben und zu produzieren. Zumindest, wenn die Corona-Maßnahmen das wieder zulassen.

(jei/dpa)

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