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Billie Eilish steht in der Kritik, sich rassistisch geäußert zu haben. Bild: Instagram/ Billie Eilish

Billie Eilish entschuldigt sich nach Rassismus-Vorwürfen: "Ich bin entsetzt"

Derzeit kursieren gegen Megastar Billie Eilish Vorwürfe wegen Homophobie und Rassismus. Da tritt ihre Album-Ankündigung für den 30. Juli schon fast in den Hintergrund. Neulich hatte ihr Kommentar zu dem aktuellen Video von "Lost Cause" für Aufregung gesorgt, als sie im Pride-Monat schrieb: "Ich liebe Mädchen". Anschuldigungen wurden laut, dass sie damit versuche, sich bei der LGBTQ-Community beliebt zu machen. Als ein Coming-out sei das nämlich nicht zu verstehen gewesen. Doch das war noch nicht alles.

Schließlich wurde ihr aufgrund eines Tiktok-Videos zur Last gelegt, dass sie mit der Verwendung des Wortes "Chink" Menschen chinesischer Herkunft rassistisch beleidigt hätte. Darüber hinaus soll sie sich über den asiatischen Akzent lustig gemacht haben. In einem langen Statement hat sich die Sängerin nun zu Wort gemeldet und ihre Sicht der Dinge erklärt.

Billie Eilish entschuldigt sich

In ihrer Instagram-Story postete die 19-Jährige nun ein langes Statement zu dem Rassismus-Eklat. Sie schrieb zunächst: "Ich liebe euch und viele von euch haben mich gebeten, dies anzusprechen. Und das ist etwas, das ich ansprechen möchte, weil ich als etwas abgestempelt werde, das ich nicht bin." Und weiter:

"Als ich 13 oder 14 Jahre alt war, ging ein Videoschnitt von mir rum, in dem ich ein Wort aus einem Song, von dem ich damals nicht wusste, dass es sich um einen abfälligen Begriff gegen Mitglieder der asiatischen Community handelte, aussprach. Ich bin entsetzt, verlegen und möchte kotzen, dass ich jemals dieses Wort in die Welt gesetzt habe. Dieses Lied war das einzige Mal, dass ich dieses Wort jemals gehört hatte, da es von niemandem in meiner Familie in meiner Umgebung verwendet wurde."

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Dieses Statement veröffentlichte Billie Eilish auf ihrem Account. Bild: Instagram/ Billie Eilish

Ungeachtet ihrer damaligen Unwissenheit und ihres Alters entschuldige nichts die Tatsache, dass es verletzend gewesen sei, so Billie. Das tue ihr leid. Auch zu dem Video, in dem ihr vorgeworfen wurde, mit asiatischem Akzent zu sprechen, bezog sie jetzt eindeutig Stellung. Dies sei in keiner Weise eine Imitation von irgendjemandem, einer Sprache, Kultur oder Akzent gewesen. "Jeder, der mich kennt, hat gesehen, wie ich mein ganzes Leben lang mit Stimmen herumalberte", betonte sie.

In jedem Fall, unabhängig davon, wie es interpretiert worden sei, wolle sie nicht, dass ihre Handlungen anderen wehtue und es breche ihr absolut das Herz, dass es Leute, die es hören, verletzen könnte. Die Künstlerin habe immer hart daran gearbeitet, auf ihrer Plattform für Inklusion, Freundlichkeit, Toleranz, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu kämpfen. "Wir alle müssen weiterhin Gespräche führen, zuhören und lernen", sagte die "Bad Guy"-Interpretin abschließend.

(iger)

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