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Knapp 74 Prozent der Figuren starben an ihren Verletzungen, vor allem an Kopf und im Nacken –  auch die arme Catelyn Stark hat's schon erwischt. bild: hbo

Spoiler-Alert? "Game of Thrones"-Studie verrät, welche Helden wohl überleben werden

Enthauptung, Gift, Feuertod: In der Kultserie "Game of Thrones" haben Männer von niederem Stand besonders schlechte Überlebenschancen. Zudem haben prominent herausgearbeitete Charaktere eine hohe Todesrate.

Wer in der nächsten Staffel (hier der Teaser) mitraten will, welche Schauspieler vorzeitig ausscheiden, sollte auch ganz genau auf deren Verhalten achten: Personen, die ihre Allianzen nie wechseln, haben in der Fantasyserie demnach ebenfalls ein erhöhtes Risiko für den Filmtod. Das hilft ein bisschen, abzuschätzen, wer es Richtung Serienende schaffen könnte. 

Das sagt der Hauptautor der Studie:

"Am Ende der siebten Staffel ist schon über die Hälfte aller Charaktere gestorben – 186 von 330."

Reidar Lystad vom australischen Institut für Gesundheitsinnovation der Macquarie Universität in Sydney

Die häufigste Todesursache ist mit großem Abstand Gewalt. Die kürzeste Überlebenszeit auf den Bildschirmen war elf Sekunden.

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Bild: hbo

Auch feuerspuckende Drachen und eine eiskalte Zombie-Armee mischen in der Serienwelt mit, die dem Mittelalter angelehnt ist. Mehrere Familienstämme kämpfen um den "Eisernen Thron" des Kontinents Westeros - ein gefährlicher Ort. Dort finden gleich 80 Prozent aller Todesfälle statt, wie die Auswertung der Experten weiter ergab.

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Die Todesursachen listeten die Forscher ebenfalls akribisch auf:

Knapp 74 Prozent starben an ihren Verletzungen, vor allem an Kopf und im Nacken - 13 Enthauptungen eingeschlossen. Und wie viele Charaktere sind eines natürlichen Todes gestorben? Gerade mal zwei: der runzelige Maester Aemon und die Alte Nan wegen Altersschwäche.

Die Studie könne vielleicht helfen herauszufinden, wer sich wohl in der achten und letzten Staffel durchsetzen werde, hofft Lystad. Der US-Fernsehsender HBO zeigt die finale Staffel ab kommenden April. Für gewöhnlich sind die neuen Folgen unmittelbar nach dem US-Start auch in Deutschland zu sehen.

Zum Abschluss soll es dem US-Magazin "Entertainment Weekly" zufolge zur größten Schlacht der Fernsehgeschichte kommen. Der Kampf gegen eine Armee von Untoten sei über Wochen im nordirischen Belfast gedreht worden. Das sieht nach viel Arbeit für eine neue Studie aus.

Der weltweite Hype um die Saga ist aus Sicht der Wissenschaft durchaus erklärbar. "Der Knackpunkt ist eine innere Spannung zwischen knallhartem Realismus und Fantasy", erklärte Kulturtheorie-Professor Jan Söffner von der Zeppelin Uni in Friedrichshafen am Bodensee.

Im Gegensatz zu herkömmlicher Fantasy komme bei "Game of Thrones" tatsächlich immer alles anders, als man denke.

(pbl/dpa)

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