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Es wird ernst für Klaas Heufer-Umlauf. Bild: imago stock&people/ Sven Simon

Fake-Vorwürfe haben Konsequenzen für Klaas Heufer-Umlauf

Journalisten des NDR-Formats "STRG_F" hatten vor Kurzem herausgefunden, dass Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf in ihren TV-Shows Situationen anders darstellten, als sie tatsächlich passiert waren und Schauspieler engagierten, ohne dies deutlich kenntlich zu machen. Für den Zuschauer wurde stets die Illusion aufrecht erhalten, dass in "Late Night Berlin" und "Das Duell um die Welt" authentische Szenen gezeigt werden.

Nun hat diese Enthüllung Konsequenzen für einen der beiden Entertainer.

Aberkannte Ehrung

Heufer-Umlauf war im Februar diesen Jahres bei der Wahl "Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2019" mit dem dritten Platz in der Kategorie Unterhaltung ausgezeichnet worden. Wie das "Medium Magazin" mitteilte, wurde ihm dieser Preis nun nach mehrheitlicher Jury-Entscheidung wieder aberkannt.

Auch, wenn die beiden konkreten Beiträge, für die er prämiert wurde, "Entkräfter Pro Max" und "Obsttaxi", nicht von den Vorwürfen betroffen sind, erklärte die Fachjury:

"[Dass] in einigen Beiträgen Authentizität nur vorgetäuscht und auf die notwendige Transparenz verzichtet [wurde].”

Weiter heißt es in dem Statement zu den Gründen für die Aberkennung, dass solche "Fakes" dem Journalismus schaden und daher nicht mit den Prinzipien, für die der Preis stehe – Glaubwürdigkeit, Authentizität, Aufrichtigkeit und Transparenz dem Publikum gegenüber – zusammenpassen würden.

Bisher hat sich Klaas Heufer-Umlauf noch nicht zu der Aberkennung des Preises geäußert.

(ks)

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