Michael Wendler rechtfertigt in seiner Instagram-Story seine neueste Entgleisung.
Michael Wendler rechtfertigt in seiner Instagram-Story seine neueste Entgleisung.
Bild: Instagram/ Michael Wendler

Wendler postet Video nach Eklat um KZ-Vergleich: "Ich bin weder Holocaustleugner noch Nazi"

08.01.2021, 13:17

Michael Wendlers neueste Entgleisung sorgte für große Empörung. Auf Telegram schrieb er zu den aktuellen Corona-Maßnahmen: "KZ Deutschland??? Es ist einfach nur noch dreist, was sich diese Regierung erlaubt! Das Einsperren von freien und unschuldigen Menschen ist gegen jegliche Menschenwürde!" Aus dem KZ-Vergleich machte er später übrigens "Krisen Zentrum". In seiner Instagram-Story teilte der Sänger zunächst folgende Klarstellung: "Ich weise alle Vorwürfe von Antisemitismus von mir. Ich bin weder ein Holocaustleugner noch Verharmloser der Naziverbrechen."

Mit der von ihm verwendeten Abkürzung "KZ" in seinem Bericht sei zu keiner Zeit das Wort Konzentrationslager gemeint gewesen. In einer Videobotschaft legt der 48-Jährige jetzt noch mal mit einer ausführlichen Erklärung zum KZ-Vergleich nach.

Michael Wendler wehrt sich gegen die schwerwiegenden Vorwürfe.
Michael Wendler wehrt sich gegen die schwerwiegenden Vorwürfe.
Bild: Instagram/ Michael Wendler

Das sagt Michael Wendler zu dem KZ-Vergleich

Der Sänger sagt nun auf seinem Instagram-Profil: "Auch ich war wieder Spott und Hohn in den deutschen Medien ausgesetzt. Wenn nichts mehr geht, dann hilft die Nazi-Keule, um Meinungsfreiheit zu unterdrücken." Die "Bild" habe einfach behauptet, er hätte antisemitische Ausdrücke verwendet und ihm daraufhin die Nazi-Keule übergebraten. Oliver Pocher war jedoch einer der ersten, der Michaels Eintrag auf dem Telegram-Kanal publik machte. Dort schrieb dieser nämlich zu dem Beitrag:

"Du verspielst dir gerade deine allerletzten Sympathien. Das ist dreist, ungehörig, asozial und in allen Bereichen ein widerlicher Vergleich."
Oliver Pocher veröffentlichte auf Instagram Wendlers Entgleisung.
Oliver Pocher veröffentlichte auf Instagram Wendlers Entgleisung.
Bild: Instagram/ Oliver Pocher

Politiker und Prominente äußerten sich ebenfalls zu Wendlers Entgleisung. RTL zog daraufhin nach vehementer Kritik endgültig die Konsequenzen und verbannte den Sänger komplett aus den bereits fertig produzierten "DSDS"-Folgen. Nun betont der Wendler: "Ich weise jedoch sämtliche dieser Vorwürfe zurück. Ich bin weder Holocaustleugner noch Nazi. Es ist eine Unverschämtheit, was hier passiert." In seiner Telegram-Gruppe hatte Michael Wendler allerdings bereits zuvor KZ-Vergleiche gezeigt. Dabei veröffentlichte er Beiträge von anderen Verschwörungstheoretikern wie Ken Jebsen.

Oliver Pocher urteilte übrigens in seiner sogenannten Bildschirmkontrolle im Hinblick auf die Klarstellung "Krisen Zentrum": "Jetzt fängst du auch noch an, dich rauszureden. Willst du uns komplett verarschen? Ein KZ zu vergleichen mit Deutschland, das ist so ziemlich das Asozialste, was ich je gehört habe." Und weiter:

"Ich wünsche einfach nur die Konsequenzen. Und die Konsequenzen müssen dich finanziell und einfach durch Missachtung treffen. Und das wird alles passieren!"

Michael Wendler zeigt sich davon wohl unbeeindruckt und sagt zum Schluss in seiner Story: "Ich halte euch auf jeden Fall sehr gerne weiter auf dem Laufenden hier auf meinem Instagram-Kanal oder bei Telegram. Ihr Lieben, nicht die Hoffnung verlieren, alles wird gut. Ich bin ganz sicher. Euer Micha."

(iger)

"Schere im Kopf": Oliver Pocher sieht sich auf der Bühne eingeschränkt

Oliver Pocher ist immer wieder für kontroverse Ansagen zu haben. So nahm er jüngst bei Instagram zum Beispiel Cathy Hummels aufs Korn, als die wiederum verkündete, künftig genderneutrale Sprache anzuwenden. Im "Bild"-Talk "Viertel nach acht" ging es nun explizit auch um Political Correctness, wozu der Comedian deutliche Worte fand. Daneben wurde aber auch noch ein ganz anderes Thema angesprochen: Die Rente des 43-Jährigen.

"Was darf Comedy heutzutage eigentlich noch?", fragt sich Pocher in der …

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