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Top view of healthy, antioxidant group of food placed at the center of a rustic wooden table. The composition includes food rich in antioxidants considered as a super-food like avocado, kale, blueberries, chia seeds, coconut, broccoli, different nuts, salmon, sardines, pollen, quinoa, hemp seeds, seaweed, cocoa, olive oil, goji berries, flax seeds, kiwi fruit, pomegranate and ginger. XXXL 42Mp studio photo taken with SONY A7rII and Zeiss Batis 40mm F2.0 CF

Frisch oder verdorben? Nicht immer ist das auf Anhieb sichtbar. Bild: E+ / fcafotodigital

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Forscher retten Lebensmittel – mit einem Nadelstich

Mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist es so eine Sache: Wir wissen, dass Nudeln, Käse oder Eier eigentlich noch deutlich länger genießbar sind, als auf der Verpackung steht. So richtig mit Genuss essen wir sie nach diesem Zeitpunkt oft dennoch nicht mehr – eine Lebensmittelvergiftung ist schließlich wenig appetitlich. Und selbst wenn Lebensmittel noch nicht abgelaufen sind, könnten sich Gastronomen oder Einzelhändler in Einzelfällen nicht sicher sein, ob sie noch genießbar sind. Die Folge: Viel zu viele Lebensmittel landen im Müll.

Ingenieure aus Boston am Massachusetts Institute of Technology haben laut "Ingenieur.de" allerdings eine Mikronadel entwickelt, die das verhindern könnte: Sticht man mit ihr durch das Verpackungsmaterial hindurch in ein Produkt, saugt sie eine winzig kleine Menge Flüssigkeit daraus heraus. Nach einer biochemischen Reaktion wird dem Verbraucher anhand eines Farbcodes angezeigt, ob das Produkt noch gegessen werden kann – oder doch lieber in den Müll sollte.

Wie das funktioniert? Die Nadeln sind aus Seidenproteinen, die essbar sind und keine Veränderung in den Lebensmitteln auslösen. Die Proteine erkennen das Bakterium Escherichia coli, das häufig in kontaminierten Lebensmitteln vorkommt – weil Antikörper, die mit dem Bakterium in Kontakt kommen, ihre Raumstruktur verändern und damit vereinfacht gesagt auch die Absorption von Licht. Es wird also ein Farbwechsel sichtbar.

Noch müssen die Mikronadeln optimiert werden. Dann sollen die Sensoren aber an verschiedenen Stellen der Lieferkette verwendet werden, bei Verarbeitungsbetrieben – und bei uns zu Hause. Und so letztendlich dafür sorgen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden.

(ftk)

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Population verdoppelt: Kenias Elefanten erleben Babyboom

Das Elefantenleben ist kein leichtes: Wilderer wollen mit ihren Stoßzähnen aus Elfenbein Geld verdienen, in der traditionellen ostasiatischen Medizin werden eben diese als Heilmittel gehandelt. Und dann sind da noch ständig diese schlecht gekleideten Touristen, die auf Safari ihr Smartphone so lange auf die Dickhäuter richten, bis sie möglichst possierlich dreinschauen.

Pudelwohl fühlen sich aber offenbar die Elefanten in Kenia – dort gab es zuletzt einen regelrechten Babyboom. Rund 170 …

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