DORTMUND, GERMANY - NOVEMBER 07: Erling Haaland of Dortmund and Robert Lewandowski of Muenchen chat after the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC Bayern Muenchen at Signal Iduna Park on November 07, 2020 in Dortmund, Germany. Sporting stadiums around Germany remain under strict restrictions due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in games being played behind closed doors. (Photo by Friedemann Vogel - Pool/Getty Images)

Bei einem Weggang von Robert Lewandowski könnte Dortmunds Erling Haaland zum Nachfolger werden. Bild: Getty Images Europe / Pool

FC Bayern: Wird Haaland bald zum Lewandowski-Ersatz?

Der Weltfußballer des Jahres Robert Lewandowski ist einer der begehrtesten Spieler der Welt. Trotz seines schon fortgeschrittenen Alters gehört der 32-jährige immer noch zu den besten seiner Generation. Dementsprechend intensiv reißen sich die europäischen Top-Klubs um ihn.

Lewandowskis Vertrag bei den Bayern wird offiziell im Jahr 2023 auslaufen und die Münchener würden ihren Top-Scorer zumindest gerne bis zum nächsten Jahr halten, damit er weiter viele Tore im Bayern-Trikot schießt.

Abgabe von Lewandowski 2022 wahrscheinlich

Eine Abgabe im Sommer 2022 wird dennoch immer wahrscheinlicher, denn nur bis zum nächsten Jahr würde der Rekordmeister noch eine Ablösesumme für den Polen erzielen. Hinter den Kulissen wird deshalb jetzt schon fleißig diskutiert, wer Lewandowski ersetzen könnte. Offenbar haben die Klub-Bosse ein Auge auf den Dortmund-Star Erling Haaland geworfen.

Für Lewandowski ist die nächste Station unterdessen noch völlig unklar. Insbesondere der FC Chelsea soll jedoch sehr interessiert an dem Stürmer sein und würde Lewandowski am liebsten schon in diesem Sommer verpflichten. Dies ist aus Bayern-Sicht allerdings in diesem Jahr eher unwahrscheinlich.

Auf der anderen Seite pflegt Chelsea-Boss Roman Abramovich ein sehr gutes Verhältnis zu Lewandowskis Star-Berater Pini Zahavi. Beide leben in Tel Aviv und Zahavi soll Abramovich schon bei der Chelsea-Übernahme unterstützt haben. Für Abramovich also zumindest eine gute Verhandlungsbasis.

Nachfolger könnte Erling Haaland werden

Den Bayern graut es auf der anderen Seite natürlich schon jetzt vor dem möglichen Weggang ihres Top-Scorers und die Diskussionen über einen möglichen Nachfolger laufen demnach schon. Nachdem es nun nicht so aussieht, als wechselte Erling Haaland zu Chelsea, steigt das Münchener Interesse an dem 20-Jährigen.

Dieser hat allerdings beim BVB eine Ausstiegsklausel von ganzen 75 Millionen Euro plus Boni. Für die von der Corona-Krise gebeutelten Bayern zur Zeit unbezahlbar, mit einem Weggang von Lewandowski bei einem Marktwert von etwa 60 Millionen Euro im nächsten Jahr allerdings gar nicht mehr in so weiter Ferne.

Doch das Interesse an Haaland allein bedeutet noch keinen garantierten Wechsel. An dem 20-jährigen Ausnahmetalent sind einige der besten Clubs Europas dran. Zudem soll Haaland keine wirkliche Verbindung zum FCB haben. Er müsste also erstmal noch vom Rekordmeister überzeugt werden.

Julian Nagelsmann, neuer Trainer bei den Bayern, wäre wohl sehr erfreut über eine Haaland-Verpflichtung. Er wollte den Norweger schon zu seiner Zeit bei Leipzig gerne trainieren. Haaland entschied sich damals jedoch für die Dortmunder.

(nb)

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