Katja Krasavice äußert sich zu ihrem Bann bei Tiktok.
Katja Krasavice äußert sich zu ihrem Bann bei Tiktok.Bild: Getty Images Europe / Sebastian Reuter

"Wenn ein Mann das gesagt hätte, wäre es noch online": Katja Krasavice äußert bitteren Verdacht zu Tiktok-Löschung

24.03.2022, 10:56

Katja Krasavice wurde durch ihr freizügiges und sexuell offenes Auftreten bekannt. Sie startete 2014 ihre Karriere mit aufreizenden Youtube-Videos und ist mittlerweile erfolgreiche Musikerin. Ob in ihren Musikvideos, auf Instagram-Bildern oder eben in Tiktoks: Die Rapperin zeigt, was sie hat. Doch einer Plattform wurde das jetzt zu viel.

Während bei Instagram die Grenze das Zeigen der weiblichen Brustwarzen ist, geht Tiktok offenbar noch einen Schritt weiter. Dort reichte ein tiefer Ausschnitt, gepaart mit dem Spruch: "Jungs wollen immer nur mit mir schlafen, dabei bin ich doch gar nicht müde", um das Video von der Plattform zu entfernen.

Sexismus oder sexuelle Handlung?

Der Vorwurf von Tiktok lautete: "Nacktheit von Erwachsenen und sexuelle Handlungen", doch dem widerspricht Katja. In einer Instagram-Story greift sie das Thema auf und beschwert sich über die Richtlinien der Social-Media-Plattform: "Wieder ein Fall von: Es ist etwas Haut an einer Frau zu erkennen. Nackt nennt man das also!" Weiter schimpft die Rapperin:

"Wenn ein Mann den Satz gesagt hätte ohne T-Shirt an, wäre das Tiktok noch online."
Katja Krasavice sieht die Video-Löschung auf Tiktok nicht ein.
Katja Krasavice sieht die Video-Löschung auf Tiktok nicht ein.Bild: Screenshot / Instagram / katjakrasavice

Über die Entfernung ihres Videos kann sie laut den Postings lachen, ist aber zeitgleich wütend. Am Ende merkt sie an, dass wenn Tiktoks Vorwürfe stimmen sollten, die Menschen bei ihrem Onlyfans-Account wohl einen Herzinfarkt bekämen. Dort soll es ihren Aussagen nach wirklich abgehen, Porno-ähnliche Inhalte soll es von ihr aber nicht geben.

Katjas Tiktok geht wieder viral

Das ursprüngliche Video von Katja Krasavice hatte über eine Million Aufrufe zum Zeitpunkt der Löschung. Wenn jedoch eins über die Rapperin bekannt ist, dann, dass sie sich davon nicht einschüchtern lässt. Kurze Zeit später postete sie das Video erneut, mittlerweile hat es auch schon über 800.000 Aufrufe. Ob es erneut gelöscht wird und dann, ähnlich wie bei Youtube, eventuell ihr Konto gelöscht wird, bleibt abzuwarten.

Katja verteidigt ihr Alleinstellungsmerkmal wie eine Löwenmutter angesichts ihrer Vergangenheit. Schon in Jugend- und Kindheitstagen soll sie sich sehr freizügig gekleidet haben, weshalb sie schon früh Hass erfahren hat. Ihren Aussagen nach gehöre dieser Style aber zu ihrer Person dazu, weshalb sie es ungern sieht, wenn Menschen das unterbinden wollen.

(crl)

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