"Mopsig gibt's woanders. Schlanke Tische bei uns.": Hartmann teilt gegen Ikea aus.
"Mopsig gibt's woanders. Schlanke Tische bei uns.": Hartmann teilt gegen Ikea aus.bild: hartmann
Deutschland

Möbelhersteller Hartmann mit Seitenhieb auf Marktführer Ikea

23.09.2020, 08:3928.09.2020, 13:20

Wenn es um Möbel geht, ist das schwedische Unternehmen Ikea der absolute Marktführer. Bisher gab es keine Firma in der Branche, die es mit dem Möbelgiganten aufnehmen konnte. Doch die Konkurrenz schläft nicht – jedenfalls, was die Werbung angeht.

Hartmann macht sich über Ikea-Produktnamen lustig

Der Massivholzmöbelhersteller Hartmann teilt in einer neuen Werbekampagne gezielt gegen das schwedische Unternehmen aus. "Gutviken gibt's woanders. Gute Möbel bei uns" oder "Mopsig gibt's woanders. Schlanke Tische bei uns", schreibt Hartmann aktuell auf seine Werbetafeln, die das Unternehmen vor Ikea-Standorten in ganz Deutschland aufstellt.

Die Möbelnamen von Ikea für das eigene Marketing zu nutzen, ist als offener Seitenhieb zu verstehen. "Bei der Qualität von Möbeln hört bei uns der Spaß auf. Nichtsdestotrotz machen wir natürlich gerne mit einem Augenzwinkern auf unsere einzigartigen Möbel aus Massivholz aufmerksam", erklärt Holger Hanhardt, der Geschäftsführer der Hartmann Möbelwerke gegenüber "W&V".

Nicht die erste Stichelei von Hartmann

Von Holger Hanhardt ist es nicht die erste Aktion, die einen Seitenhieb gegen Ikea beinhaltet. Der Markenlaunch im Frühjahr war eine Kampagne, die beispielsweise die größere Nachhaltigkeit des Unternehmens betonen wollte. Teil der Kampagne waren Slogans wie: "Überlebt mehr Umzüge, als Sie sich leisten können" oder "Niemand braucht 100 Teelichter". Beide waren als Stichelei gegen Ikea zu verstehen.

Ob Ikea darauf reagieren wird, ist noch unklar. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Unternehmen mit einer Gegen-Kampagne antworten wird. Hat man als Marktführer ja aber auch nicht unbedingt nötig...

(vdv)

Jugendarmut: Emilia Fester stellt klar – "nicht in Stein gemeißelt, doch wir müssen einiges tun"

Rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ist von Armut bedroht. Also rund 3,2 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, das ist das Ergebnis einer Studie des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend. Das bedeutet, sie oder ihre Familien haben höchstens 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung.

Zur Story