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Young Asian Pretty Pro Gamer having live stream and playing in Online Video Game

Gaming-PCs haben eine außergewöhnlich hohe Leistung, um mit den großen Datenmengen zurecht zu kommen. Bild: Getty Images/iStockphoto / RyanKing999

Wie du mit deinem Gaming-PC den Kampf gegen das Coronavirus unterstützen kannst

Das Coronavirus hat Deutschland weitgehend im Griff, das öffentliche Leben liegt brach. Was gibt es da besseres, als zuhause zu bleiben und schön ein paar Games am PC zu zocken? Genau, gar nichts. Dabei könnt ihr aber sogar noch was Gutes tun, um das Virus zu stoppen – und zwar in den Momenten, wo ihr gerade nicht daddelt.

Denn das Ding ist: Für die Entwicklung eines Impfstoffes braucht es jede Menge Rechenleistungen. Logischerweise hat die ein Computer, der darauf ausgelegt ist, Spiele mit großen Datenmengen darauf zu zocken. Wenn ihr aber gerade eine Spielpause einlegt, kann diese Rechenleistung sehr gut einem anderen Zweck zugeführt werden.

Das geht ganz einfach: Ihr installiert auf eurem PC ein Programm. Das rechnet dann mithilfe der CPU und der Grafikkarte Simulationen durch. Und das wiederum nützt den Forschenden bei ihrer Suche nach dem Impfstoff. Das Ganze funktioniert im Grunde genauso wie das sogenannte Cryptomining. So wird der Prozess genannt, bei dem die Rechenleistung allen Nutzern im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird – und an dessen Ende eine Belohnung winkt, etwa in Form eines Bitcoins.

Doch statt nach einer Crypto-Währung zu schürfen, könnt ihr jetzt auch an einem Corona-Projekt der US-amerikanischen Stanford Universität teilnehmen.

In einem ersten Schritt wollen die Forschenden ermitteln, wie Coronaviren mit menschlichen Zellen interagieren. Das ist unabdingbar, um einen wirksamen Impfstoff herzustellen. Bereitgestellt wird die App dafür vo, Stanford-Projekt Folding@home. Die Initiative fördert die Unterstützung wissenschaftlicher Projekte durch PC-Nutzer.

Und so funktioniert's:

Verbreitet wurde die Methode vor allem über Reddit. Der Hardware-Hersteller Nvidia teilte das Ganze dann via Twitter. Es ist anzunehmen, dass mittlerweile Tausende, wenn nicht Hunderttausende Computzer-Nutzer dem Aufruf gefolgt sind. Der Andrang war zeitweise so groß, dass die Server überlastet waren. Inzwischen sollte es aber wieder funktionieren. Also, nichts wie ran.

(om)

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