O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter? An einem schön geschmückten Weihnachtsbaum kann man sich Wochen lang nicht satt sehen. Daher bleibt die Tanne in vielen deutschen Haushalten bis weit in den Januar hinein stehen.
Doch wer eine Katze hat, weiß, dass Katzen den funkelnden Christbaumkugeln und leuchtenden Lichterketten kaum widerstehen können. Ein Weihnachtsbaum lädt geradezu dazu ein, erkundet und beklettert zu werden.
Ein solches Abenteuer kann aber schnell mal in einer Katastrophe enden. Ein umgestürzter Baum ist nicht nur ärgerlich, weil dabei Christbaumkugeln zu Bruch gehen können. Für die Katze können die Scherben richtig gefährlich werden, und auch die Kerzen in der Wohnung bergen beim Fall des Baumes große Gefahren. Erst recht, wenn Kabel in der Nähe liegen.
Die folgenden Tipps und Tricks, wie man den Weihnachtsbaum katzensicher bekommt, solltest du also beachten, damit Katze und Mensch möglichst besinnliche Weihnachten ohne Zwischenfälle feiern können.
Bei der Wahl des Weihnachtsbaumes gilt es einiges zu beachten. Denn einige Sorten von Nadelbäumen sind für Katzen giftig. Dazu zählt etwa die Kiefer, die einen Stoff enthält, der für Katzen und Hunde zu Durchfall und Erbrechen führen kann.
Eine geeignete Baumsorte ist die Nordmanntanne. Allerdings wird diese häufig mit Pestiziden gespritzt, die für die Fellnasen schädlich sind. Daher solltest du lieber etwas tiefer in die Tasche greifen, um einen Baum aus ökologischem Anbau zu erwerben.
Möchtest du auf Nummer sicher gehen, solltest du einen künstlichen Weihnachtsbaum kaufen. Dann verzichtest du zwar auf den waldigen Duft, dafür musst du nicht darauf achten, den Boden regelmäßig von den spitzen Nadeln zu befreien, die die Organe der Katzen unter Umständen schädigen können.
Damit die Überraschung später nicht allzu groß ist, empfiehlt die Tierschutzorganisation PETA, den Weihnachtsbaum erstmal einige Tage ungeschmückt in die Wohnung zu stellen. So fällt die Reizüberflutung vielleicht ein wenig kleiner aus, wenn plötzlich bunte Kugeln an den Zweigen baumeln.
Mag er auch schon wochenlang in der Stube stehen: Für viele Katzen ist ein Weihnachtsbaum einfach zu attraktiv, um nicht darauf zu klettern. Deshalb sollte er gut befestigt werden. Dafür ist ein massiver, schwerer Ständer geeignet. Für zusätzliche Stabilität ist es ratsam, die Tanne an der Decke festzubinden. Zudem sollte der Weihnachtsbaum nicht zu nahe an Möbeln wie Regalen oder Sideboards stehen, die die Katze als Treppe nutzen könnte.
Damit der Weihnachtsbaum nicht zum Hauptobjekt der Begierde wird, sollte für ausreichend Alternativen gesorgt werden. Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, wie beispielsweise ein Kratzbaum, kann den leuchteten Weihnachtsbaum vielleicht ein wenig vergessen machen. Die Katze dürfte sich ein wenig mehr von ihm fernhalten, was für sie und alle anderen eine angenehme Weihnachtszeit bedeuten kann.
Damit alle ein sicheres Weihnachtsfest feiern können, solltest du auf zerbrechlichen Christbaumschmuck verzichten. PETA weist außerdem darauf hin, dass auch beliebte Accessoires wie Lametta und Kunstschnee giftige Stoffe enthalten, somit gefährlich für die Katze sein können und nicht auf den Weihnachtsbaum gehören.