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Bild: lia haubner

Warum haben Frauen eigentlich weniger Orgasmen als Männer?

Dr. G-Punkt erklärt den Orgasm Gap

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Video: watson/Gunda Windmüller, Lia Haubner

Beim Sex kommt es nicht nur auf's Kommen an. Aber schon auch ein bisschen. Orgasmen gelten nicht umsonst als "Höhepunkt" beim Sex. Doch nicht jeder Orgasmus scheint dabei gleich viel zu zählen.

Denn Umfragen zeigen: Bei heterosexuellem Sex kommen Männer im Schnitt ein Drittel häufiger als Frauen.

Dr. G-Punkt

...ist zwar eine echte Dr., aber eigentlich für Literatur, nicht Sex und Körper. Macht aber nichts, denn sie geht auch diesen Dingen gerne auf den Grund. Und peinlich ist ihr auch – fast – keine Frage. Als Redakteurin bei watson schreibt Gunda sonst zu Debatten, Gender und Fußball.

Warum das so ist?

Der sogenannte Orgasm Gap ist komplex. Denn was sich eben auch in Umfragen zeigt ist, dass Frauen beim Sex sehr wohl gerne kommen und das auch Männern der Orgasmus der Partnerin wichtig. Und trotzdem kommen sie öfter.

Meine These: Männliche Lust genießt nach wie vor ein Vorfahrtsrecht. Das lässt sich schön an Sprachbildern wie "Druck auf der Röhre haben" zeigen, aber auch daran, was wir überhaupt als Sex bezeichnen. Denn das ist meistens vaginale Penetration. Einer Art und Weise Sex zu haben, die für Frauen seltener zum Höhepunkt führt. Tja.

Und außerdem wird Frauen gerne unterstellt, sowieso "gefühliger" zu sein. In anderen Worten: Hauptsache, am Ende wird gekuschelt. Dabei wollen Frauen auch kommen.

Und wenn wir gemeinsam anfangen, das zu berücksichtigen, dann wandert vielleicht auch der Orgasm Gap irgendwann mal dahin, wo er hingehört, in die Geschichtsbücher.

Frag' Dr. G-Punkt

Reden wir eigentlich genug miteinander? Wir glauben, nein. Deshalb könnt ihr hier eure Fragen zu Sex loswerden - alles, und zwar wirklich alles, was ihr schon immer wissen wolltet. Wissen ist sexy. Schreibt ihr einfach: gunda@watson.de

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