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Emilia Clarke spielte in "Game of Thrones" die Drachenkönigin Daenerys. hbo

"Game of Thrones"-Ende: "Ich habe geweint" – Emilia Clarke über das Ende von Daenerys

Aus, aus, aus und vorbei.

Die letzte Episode der finalen achten Staffel von "Game of Thrones" ist am Sonntag in den USA auf dem Bezahlsender HBO erschienen.

In früheren Staffeln begeistert, mittlerweile von Fans und Kritikern immer deutlicher kritisiert: Die Serie, die auf den Büchern des Fantasy-Autors George R.R. Martin basiert, hatte bei den Hardcore-Fans zuletzt einen immer schlechteren Stand.

Gegenüber der Website EW.com hat Emilia Clarke, die die Drachenkönigin Daenerys Targaryen in der Erfolgsserie verkörpert, nun berichtet, wie sie das dramatische Ende ihrer Figur in der Show erlebt hat.

Nein, damit ist noch nix verraten:

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Bild: WATSONCH

Die letzte Folge von "Game of Thrones" geht für Daenerys, von der viele einst gehofft hatten, dass sie Westeros befreien würde, dramatisch aus. In der finalen Folge ist zu sehen, wie Jon Daenerys im zerstörten Thronsaal trifft.

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Bild: hbo

Nach einem Streit über die Art und Weise, wie Daenerys Königsmund mit ihrem Drachen zugrunde gerichtet hat, haucht Jon ihr entgegen: "Du bist meine Königin, jetzt und für immer." Die beiden küssen sich. Dann ersticht er sie. Daenerys Targaryen sinkt auf den Boden, Blut kommt aus ihrem Mund und ihrer Nase.

Was denkt Emilia Clarke über den Tod von Daenerys?

Gegenüber EW.com berichtet die Schauspielerin über ihren Umgang mit dem Ausgang von "Game of Thrones". Das erste Lesen des Drehbuchs habe sie sehr berührt. Clarke hatte Zweifel, ob sie die Rolle so ausführen können würde: "Ich habe geweint. Und dann ging ich erstmal spazieren. Ich ging aus dem Haus und nahm meine Schlüssel und mein Telefon und kam fünf Stunden später mit Blasen an den Füßen zurück. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: 'Wie soll ich das bloß machen?'"

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Kit Harrington machte das Ende von "Game of Thrones" sichtlich zu schaffen. hbo

Ihrem Show-Kollegen Kit Harington, der ihren Serienliebhaber (und naja, eigentlich auch ihren Neffen) spielt, habe das Ende von Daenerys ähnlich berührt. Bei den gemeinsamen Proben hätte Harrington erstmals das Drehbuch gelesen – und sei ebenfalls in Tränen ausgebrochen.

Nicht nur vor dem Fernseher, auch hinter den Kulissen war das Ende von "Game of Thrones" also überaus dramatisch.

Emilia Clarke verteidigt auch die Entwicklung von Daenerys

Mit dem "New Yorker" hat Clarke auch über das Ende der Serie und der Entwicklung von Daenerys gesprochen. Dass aus der Hoffnungsträgerin und Königin eine Massenmörderin wurde, wurde von vielen Fans nicht gut aufgenommen. Dazu sagte Emilia Clarke:

Alles, was sie (Daenerys, Anm.) in ihrem Leben gekannt hat, war Schmerz, Aufopferung und Missbrauch. Alles, was sie in ihrem Leben gekannt hat, waren Leute, die sie hintergehen, die sie verraten und dass sie auf sich alleine gestellt ist. Und so denke ich, dass dies dazu geführt hat, dass sie auf dem Rücken ihres Drachen sitzt und diese eine Entscheidung trifft.

(pb)

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