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Netto bietet ein Produkt an, das an Popularität gewonnen hat.Bild: CHROMORANGE / Michael Bihlmayer / picture alliance
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Supermarkt: Netto überrascht mit neuem Produkt – Kunden müssen einiges beachten

04.01.2023, 16:52

Durch die im vergangenen Jahr stark angestiegene Inflation sind die Preise in vielen Lebensbereichen, etwa bei Lebensmitteln oder bei Energie, ebenfalls stark angestiegen. Die Bundesregierung hat zum Beispiel eine Strompreisbremse auf den Weg gebracht, um die hohen Energiekosten abzufedern. Auch Verbraucher:innen beschäftigen sich mehr damit, wie und an welcher Stelle sie Geld sparen können.

Beim Strom zu sparen, könnte dabei ein Ansatzpunkt sein. Wenn auf regenerative Energien gesetzt wird, kann eine Änderung bei der Strombeziehung gleichzeitig auch der Umwelt zugutekommen. Ein Produkt, das aktuell mehr im Fokus ist, sind Mini-Solaranlagen – sogenannte "Balkonkraftwerke". Mecklenburg-Vorpommern hat sogar ein Förderprogramm für kleine Solaranlagen gestartet.

07.11.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund: Solarmodule für ein sogenanntes Balkonkraftwerk hängen an einem Balkon. Ab Dienstag können Bürger in Mecklenburg-Vorpommern Anträge auf Förderung von sog ...
Solarmodule wurden an einen Balkon angebracht. Bild: dpa / Stefan Sauer

Discounter bietet "Balkonkraftwerk" an

Das Interesse an den Geräten hat jetzt auch ein Discounter erkannt und eine Mini-Solaranlage ins Sortiment aufgenommen. Die Edeka-Tochter Netto bietet aktuell ein "Balkonkraftwerk" an.

Dieses kann zum Beispiel auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten aufgestellt oder angebracht und über einen Stecker mit dem Hausnetz verbunden werden. Dann lässt sich Strom aus Sonnenenergie gewinnen.

Dabei handelt es sich um eine Anlage mit zwei Solarmodulen, die auch schon bei leichten Lichtverhältnissen effiziente Ergebnisse bringen soll, heißt es. Installiert über das hauseigene Stromnetz sollen die Elektrogeräte den selbst produzierten Strom dann bevorzugen. Pro Modul haben sie eine Leistung von 410 Watt. Die maximale Ausgangsleistung liegt bei 600 Watt.

Nutzer müssen auf Anmeldung und weitere Voraussetzungen achten

Neben dem bloßen Kauf und der Installation müssen sich Nutzer:innen von heimischen Mini-Solaranlagen auch zum Beispiel um die Anmeldung des Gerätes kümmern. Darauf weist auch der Discounter hin. Eine Anmeldung ist etwa bei dem eigenen Netzbetreiber und ebenfalls bei der Bundesnetzagentur nötig.

Auch darüber hinaus sollten sich Nutzer:innen von "Balkonkraftwerken" über die Voraussetzungen zum Betrieb einer eigenen kleinen Solaranlage informieren. So gilt es etwa auch, sich vor dem Installieren des Gerätes die Genehmigung von Vermieter:innen einzuholen.

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