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Warnung vor Betrug: Comdirect-Kunden müssen aufpassen

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Kund:innen der Comdirect Bank sollten sich vor Phishing Mails in Acht nehmen. Bild: imago images / CHROMORANGE
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Phishing bei Comdirect: Bank-Kunden im Visier von Kriminellen

07.06.2024, 14:09
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Cyberkriminelle versuchen durch fiese Phishing Mails an sensible Daten von ahnungslosen Internetnutzer:innen zu gelangen. Die Verbraucherzentrale gibt einen Überblick über aktuelle Betrugsversuche. Zuletzt kursierten vermeintliche E-Mails der Sparkasse, die eine Sperrung des Kontos vorgaben.

Das Online-Banking ist besonders häufig Zielscheibe der Betrugsversuche. Die Phishing-Mails wirken oftmals so täuschend echt, dass es selbst für User:innen mit hohen Online-Kompetenzen immer schwieriger wird, diese als solche zu erkennen.

Jetzt kursieren wieder Phishing E-Mails, die es auf die Daten und schlimmstenfalls das Geld von arglosen Kund:innen abgesehen haben.

Comdirect-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

Die Verbraucherzentrale warnt Kund:innen der Comdirect Bank vor Betrugsversuchen, die auf eben diese TAN abzielen. Dabei handelt es sich um Phishing-Mails, die im Namen der Bank konkret dazu auffordern, das "photoTan"-Verfahren zu erneuern.

Die E-Mails haben den Betreff "Comdirect AG - SicherheitsTeam" und wurden vermeintlich von der Comdirect Bank versendet. Ein Logo des Kreditinstituts verleiht der Mail zusätzliche Authentizität.

Phishing Mails zielen aktuell auf Comdirect-Kunden ab.
Phishing Mails zielen aktuell auf Comdirect-Kunden ab.Bild: Verbraucherzentrale

In der Phishing-Mail wird behauptet, dass die "photoTAN aus Sicherheitsgründen bald abläuft". Die Kund:innen werden aufgefordert, die Daten innerhalb der nächsten 24 Stunden zu aktualisieren. Andernfalls werde es zu Einschränkungen bei der Nutzung des Kontos kommen. Dafür soll einem Link mit dem Titel "Jetzt anmelden" gefolgt werden.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, der Aufforderung nicht nachzugehen und die E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. "Dadurch schützen Sie Ihre sensiblen Daten vor dem Missbrauch", erklärt die Verbraucherzentrale.

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Bundesamt gibt Tipps zur Erkennung von Phishing-Mails

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat allgemeine Tipps gesammelt, um Phishing-Mails zu erkennen.

Einen ersten Hinweis kann bereits die Anrede geben. Ist diese unpersönlich formuliert, sollten die Leser:innen skeptisch werden. Die Anrede "Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde" in der vermeintlich von Comdirect stammenden Mail passt ins Muster. Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Formulierungen sind ebenfalls verdächtig. Das BSI stellt aber fest, dass die Texte in Phishing-Mails grammatikalisch immer besser werden und damit schwerer zu erkennen sind.

Phishing-Mails geben in der Regel einen dringenden Handlungsbedarf vor und enthalten häufig Drohungen. Das BSI warnt vor folgenden oder ähnlichen Formulierungen: "Wenn Sie Ihre Daten nicht umgehend aktualisieren, dann gehen sie unwiederbringlich verloren" oder "Wenn Sie das nicht tun, müssen wir Ihr Konto leider sperren".

Generell gilt es, immer wachsam zu sein und gerade beim Online-Banking Nachrichten stets zu hinterfragen.

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