Die K-Pop-Band BTS hat die "Two Block"-Frisur salonfähig gemacht.
Die K-Pop-Band BTS hat die "Two Block"-Frisur salonfähig gemacht.Bild: imago images / ZUMA Press

Schule in Japan verbietet K-Pop-Frisur: Erklärung ist haarsträubend

20.07.2020, 11:1221.07.2020, 09:49

In Japan rauft man sich die Haare über die "Two-Block"-Frisur. Beliebte K-Pop-Idole tragen den bekannten Hairstyle. In der Regel werden die Haare hinten und an der Seite kurz und oben auf dem Kopf lang getragen. Beeinflusst von südkoreanischen Popstars erfreut sich die Frisur auch unter japanischen Schülern Beliebtheit. In Tokio verbieten einige Schulen den Haarschnitt jedoch, wie die Tageszeitung "Mainichi Shimbun" am Montag berichtete.

Schulen verbieten Frisur wegen Unfallgefahr

Das Thema sorgt für Kontroversen, sodass sich selbst die Politiker damit beschäftigen. Ein Vertreter der Kommunistischen Partei im Stadtparlament wollte von der Erziehungsbehörde wissen, wieso manche Schulen den Haarschnitt nicht erlauben. Die Antwort klang haarsträubend: weil das zu "Unfällen" führen könne.

Auch Haare färben in manchen Schulen verboten

Das leuchtet zwar nicht jedem ein, wieso eine Frisur zu Unfällen führen kann. Aber Regel ist nun mal Regel. Manche Schulen in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt verbieten es ihren Schülern auch, sich die Haare zu färben. Und wer von Natur aus nicht schwarze, sondern hellere Haare hat, muss bisweilen nachweisen, dass das seine natürliche Haarfarbe ist, wie japanische Medien berichteten.

Hintergrund für die Erwartung schwarzer Haarfarbe an öffentlichen Schulen ist offenbar, dass es seit den 70er und 80er Jahren als Ausdruck aufmüpfigen Benehmens und schlechter Leistungen gilt, wenn sich Kinder die Haare färben. Andererseits ist es in ganz Japan auch unter Erwachsenen längst zur Mode geworden, sich die Haare zu färben.

(vdv/dpa)

Großer Andrang an Impfstationen: Wer sich jetzt warum impfen lässt

Nun, wo die Booster-Impfung nicht nur für alle empfohlen wird, sondern auch die Frist von sechs auf fünf Monate gesenkt wurde, steigt die Nachfrage rapide. Man fühlt sich ein bisschen in den April zurückversetzt: Gespräche über den Booster-Termin gehören ebenso zum Small-Talk-Standard wie das Anschreiben der Hausärzte und ständige Checken der Website von Impfzentren auf der Suche nach freien Terminen. Dazu der stille Neid auf alle, die bereits einen Booster ergattern konnten.

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