Bild
Bild: getty images/montage: watson
Prominente

Justin Bieber macht Schwangerschafts-Aprilscherz – und der Gag geht nach hinten los

02.04.2019, 13:3802.04.2019, 14:35

Popstar Justin Bieber hat mit einem Aprilscherz viele Frauen vor den Kopf gestoßen. Auf Instagram postete der Kandier zuerst ein Ultraschallbild, dann ein Foto, das seine Frau Hailey angeblich bei einer gynäkologischen Untersuchung zeigt. Schwangerschaft als Aprilscherz.

Dafür wird Bieber jetzt kritisiert.

Mit diesem Foto fing alles an:

Das zweite Bild sollte alles noch etwas glaubwürdiger aussehen lassen.

Und schließlich folgte die Auflösung. April, April.

Warum viele Frauen das überhaupt nicht lustig finden

Millionen von Frauen - in den USA wie in Deutschland - würden gerne Kinder bekommen, können aber nicht. Andere waren schwanger, haben ihr Kind jedoch verloren. Aprilscherze über Schwangerschaften sind für sie ein Schlag ins Gesicht.

Auf Twitter wurde Justin Bieber deshalb von vielen scharf kritisiert.

Eine Nutzerin schrieb:

"Justin Biebers Lüge über Hailyes Schwangerschaft ist mehr als respektlos. Eine von vier Frauen leidet unter Unfruchtbarkeit, hat eine Fehl- oder Totgeburt. Wie verdammt respektlos. Aprilscherz, oder nicht, Fake-Schwangerschaftsankündigungen sind widerlich. Machen wir das 2019 immer noch?"

Eine andere twitterte:

"Justin Biebers Fake, dass Hailey schwanger ist, ist ekelhaft und unsensibel"

"Schwangerschaft ist kein Scherz"

Auf Instagram veröffentlichten einige Nutzerinnen und Nutzer auch unabhängig von Biebers schlechtem Scherz Posts mit dem Hashtag #PregnancyIsNotAJoke. Auf Deutsch: "Schwangerschaft ist kein Scherz".

"Eine von acht deiner Freundinnen kämpft dafür, schwanger zu werden. Eine von vier hat ein Baby verloren."
"Nicht heute, Facebookfreund. Nicht heute. Fake-Schwangerschaftsankündigungen sind nie OK."
"Was für dich einen Moment lang lustig ist, hat jemand anderem für immer das Herz gebrochen."

(fh)

Dr. G-Punkt über Sex als Singlefrau

WM und die Corona-Pandemie: Warum ausgerechnet der Spielplan Infektionen begünstigt

Vergangenes Wochenende begann die Fußballweltmeisterschaft in Katar. Doch dieses Mal ist alles anders: Abgesehen von der Diskussion um den umstrittenen Veranstaltungsort findet die Fußball-WM 2022 in der kalten Jahreszeit statt. Somit fallen die klassischen Public-Viewing-Veranstaltungen im Freien natürlich aus. Viele werden also Zuhause oder in einer Kneipe die Spiele verfolgen – wenn sie die umstrittene WM nicht gerade boykottieren.

Zur Story