Die Regale in den Supermärkten sind normalerweise prall gefüllt. (Symbolbild)
Die Regale in den Supermärkten sind normalerweise prall gefüllt. (Symbolbild)
Bild: dpa / Christian Charisius

Große Supermarkt- und Drogerieketten stehen vor Problem: Worauf Kunden jetzt achten müssen

01.08.2021, 10:21

Die Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands hat Folgen für die Konsumenten. Im Rhein-Main-Gebiet kommt es zu Versorgungsengpässen und die Warenregale bleiben leer, berichtet "Chip.de". Große Supermarkt-Ketten wie Rossmann, Lidl, oder dm sind betroffen. Worauf die Kunden jetzt achten müssen:

"Aus technischen Gründen sind viele Produkte derzeit nicht lieferbar", heißt es auf einem Schild in einer Kaufland-Filiale in der Nähe von Duisburg. Solche Hinweise tauchen in der Region häufiger an den Regalen auf.

Auch Hygieneprodukte sind von den Lieferschwierigkeiten betroffen

Die Kunden werden um Geduld gebeten, denn die gewünschten Waren sind nicht verfügbar. Auch in einem dm im Westmünsterland wurde so ein Schild gesichtet.

Für Kunden bedeutet das: Einige Produkte werden wohl beim nächsten Supermarktbesuch nicht im Korb landen. Besonders betroffen sind Hygieneprodukte wie Toilettenpapier, Shampoo und Zahnpasta.

Auch die Container-Krise sorgt für Schwierigkeiten

Teilweise wurde größere Lagerräume geflutet, die den Bestand beschädigt haben. Die Logistik steht still, deshalb kommt kein Nachschub. Aktionsangebote und Lebensmittel sind von den Engpässen ebenfalls betroffen. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich die Lage normalisiert.

Zu den Folgen der Flutkatastrophe kommt die Container-Krise, die ebenfalls für Lieferschwierigkeiten sorgt. Der Hafen im chinesischen Yantian wurde aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen und das hält den Welthandel auf.

Große Händler stecken in Schwiergkeiten

"Wir haben große Schwierigkeiten, Frachtkapazitäten für unsere Bestellungen auf den Schiffen zu bekommen", sagt Kik-Chef Patrick Zahn dem Handelsblatt und fügt hinzu: "In der wichtigsten Zeit des Jahres fehlt uns die Ware".

Auch der Rossmann-Geschäftsführer Raoul Roßmann sagt, der Konzern spüre die Probleme durch die Container-Krise: "Die Knappheit der Frachtkapazitäten und der Container hat deutliche Auswirkungen auf den deutschen Handel".

(lfr)

Edeka wendet sich in offenem Brief gegen Aldi und Lidl

Hauptsache billig! Oder lieber doch nicht? Beim Preiskrieg der Discounter meldet sich jetzt die Supermarktkette Edeka zu Wort. In einem offenen Brief kritisiert sie Lidl und Aldi für ihren Kampf um den günstigsten Preis. Laut Edeka liegt durch die rücksichtslose Preispolitik der Discounter "ein besonderer Druck auf der gesamten Wertschöpfungskette mit allen bekannten Vorzügen sowie Herausforderungen". Die Supermarktkette kritisiert außerdem die Werbekampagnen von Aldi und Lidl.

Seit der Senkung …

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