LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 20: Plastic water bottles on display in a supermarket on November 20, 2017 in London, England. The Chancellor Philip Hammond is expected to announce a consultation into a po ...
Nach einem Einkauf im Supermarkt sollte beim Verzehr von Mineralwasser Vorsicht geboten sein (Symbolbild)Bild: Getty Images Europe / Jack Taylor
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Chemische Rückstände: Mineralwasser von großem Rückruf betroffen

27.08.2022, 15:56

Erst Mitte August war ein Hersteller von Mineralwasser in die Schlagzeilen geraten, weil ein Produkt zurückgerufen werden musste. Betroffen war das Produkt "Bad Dürrheimer Bio-Mineralwasser Naturell in der 0,5 Liter PET Flasche", das Kund:innen unter anderem bei Rewe und Aldi kaufen können.

Aktuell ist wieder Vorsicht beim Kauf und Verzehr von Sprudelwasser geboten, da die Getränkefirma Markengetränke Schwollen GmbH gerade einen großen Rückruf veranlasst hat.

Rückruf wegen chemischen Rückständen

Bei dem Produkt handelt es sich um das "Berg Quellen Medium"-Wasser in der 0,75 Liter Glasflasche. Wie der Hersteller in einer Pressemitteilung mitteilte, ist die Ursache für den Rückruf eine mögliche Verunreinigung. Es könne demnach nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Flaschen chemische Rückstände auftreten können. Da diese zu "Abweichungen" in Geruch und Geschmack führen können, rät die Markengetränke Schwollen GmbH vom Verzehr ausdrücklich ab.

Das zurückgerufene Berg Quellen Mineralwasser.Bild: Markengetränke Schwollen GmbH

Das betroffene Produkt könne dem Hersteller nach jederzeit am Ort des Einkaufs zurückgegeben werden, woraufhin das Geld erstattet wird. In der Regel wird dafür kein Kassenbon benötigt.

Sprudelwasser-Rückruf: Diese Bundesländer sind betroffen

Betroffen sind allerdings nur die Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum des 01. August 2024 und dem Uhrzeitraum von 13.00 bis 18.30 Uhr. Der Hersteller versichert, dass andere Produkte oder Mindesthaltbarkeitsdaten nicht betroffen sind, wodurch sie bedenkenlos verzehrt werden können.

Obwohl der Rückruf für alle Bundesländer gilt, betonte die Markengetränke Schwollen GmbH zusätzlich, dass das Sprudelwasser vorwiegend in Rheinland-Pfalz, Saarland, NRW, Hessen und Baden-Württemberg verkauft wurde. Trotz des rein vorsorglichen Rückrufs entschuldigte sich der Trinkwasserproduzent für die entstandenen Unannehmlichkeiten und räumte ein, den Vorfall zu bedauern.

(crl)

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