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Mit dem "Markthallen-Konzept" will "Penny" Kunden noch besser von sich überzeugen. Bild: www.imago-images.de / CHROMORANGE

Penny mit neuem Konzept: Das ändert sich bald

Die Discounterkette "Penny" hatte es während der Corona-Pandemie zeitweise schwer. Mit einem Umsatzplus von 5,4 Prozent auf 8 Mrd. Euro ist der Markt 2020 zwar gewachsen, jedoch im Vergleich zur Konkurrenz eher wenig. Um dies zu ändern. setzt Penny jetzt auf eine neue Strategie.

Das zu "Rewe" gehörende Unternehmen will damit vor allem Gelegenheitskunden zu Stammkunden machen. Denn das Problem die Discounter-Kette ist nach wie vor, dass Penny für Kunden häufig nur eine klassische Zweit-Einkaufsstätte ist, die deshalb weniger regelmäßig besucht wird.

Sortiment und Aufteilung im Markt sollen verändert werden

Das sogenannte "Markthallen-Konzept" soll diesen Status als ewige zweite Wahl jetzt beenden. Die größten Veränderungen finden sich laut "Lebensmittelzeitung" im Sortiment und in der Aufteilung innerhalb des Marktes.

"Mit dem neuen Konzept wollen wir mehr Überblick schaffen, damit gerade auch die Wechselkunden unsere Stärken im Sortiment besser und schneller erkennen", sagte Stefan Magel, COO von Penny, der "Lebensmittelzeitung".

Das neue Konzept setzt auf eine neue Anordnung der Waren. Die Warengruppen werden demnach in Nischen zusammengefasst, was die Orientierung von Erstbesuchern verbessern soll. Zur besseren Sichtbarkeit stehen zudem die Artikel, die vorher in der Werbung angepriesen wurden, auf speziellen mobilen Regalen im jeweiligen Sortimentsbereich.

Fokus auf Nachhaltigkeit, Veggie und Bio

Beim Sortiment selbst soll der Fokus künftig mehr auf den Bereichen Nachhaltigkeit, Bio und Veggie liegen. Besonders im Bio-Bereich konnte Penny zwischen Januar und März Umsatzsteigerungen von bis zu 55% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Klar: Was sich bewährt, wird ausgebaut.

Magels erklärte Ziel ist es, dass Penny durch die Veränderungen mehr und mehr zum "Super-Discounter" wird, also einer Mischung zwischen Supermarkt und Discounter. Bei Filialen, in denen das "Markthallen-Konzept" bereits etabliert wurde, zeig sich ein positives Bild. In der "Lebensmittelzeitung" sprach der COO von einem Umsatz-Plus von "bis zu 15 Prozent".

Die Umstellung soll bis 2023 erfolgen. Bislang sind 150 der 2200 Märkte auf das neue Konzept umgestellt worden. Bis zum Jahresende sollen es 600 Filialen sein.

(nb)

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