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Nass werden wir aber nicht. Ist ja ein Symbolbild imago/watson-montage

Deutschland bekommt, was es verdient: ein Hitzewellchen!

Erst war es ewig heiß, dann war es  ständig schwül, und dann kamen die grauen Wolken. Jetzt aber, jetzt aber, Freunde, jetzt rollt ein Hitzewellchen auf uns zu!

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Symbol-Gif: Hitzewellchen. Bild: giphy

Hitzewellchen, bitte was? Nun ja, nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kehren in großen Teilen Deutschlands in den kommenden Tagen nämlich Sonne und hohe Temperaturen zurück – aber eben im deutlich angenehmeren Sommer-Maß bei um die 30 Grad. 

Und deshalb...

"Man könnte sogar von einem Hitzewellchen sprechen."

DWD-Meteorologe Martin Jonas wird im Gespräch über die Aussichten speziell entlang des Rheins und in der Mitte Deutschlands ganz kreativ.

Du kannst natürlich auch drinnen bleiben, und ein gutes Buch lesen. Hier zum Beispiel:

Bisschen frischer wird's anderswo:

An den Küsten und in Nordwestdeutschland bleibt es dagegen kühler. Von hier aus arbeitet sich am Freitag auch eine Kaltfront Richtung Süden vor. Dennoch bleibt es im Süden und im Osten zunächst heiß. Spitzenwerte von bis zu 34 Grad dürften dann in der Lausitz erreicht werden. Von Schleswig-Holstein bis zum Niederrhein sind am Freitagmorgen dagegen eine dichte Wolkendecke und ein paar kräftige Regenschauer zu erwarten.

Bis Samstagmittag soll es dann wieder etwas kühler werden. Im Süden und in der Mitte Deutschlands bleibt es mit Höchstwerten bis 28 Grad aber durchaus sommerlich, während im Norden bei vielen Wolken und einer frischen Brise maximal 24 Grad erreicht werden. Auf den Nordseeinseln steigt die Temperatur voraussichtlich nicht über 20 Grad. Am Südschwarzwald und Alpenrand kann es nach DWD-Angaben im Tagesverlauf teils kräftige Schauer und Gewitter geben.

Von Schauer und Gewitter einmal abgesehen: Es scheint ganz so, als würden wir endlich einen entspannteren Sommer bekommen, bei dem wir weder brüten noch frieren müssen. Yeah!

(pb/dpa)

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