Nachhaltigkeit
Zwei Brillenpinguine (Spheniscus demersus), P

Pinguine, die sich sonst an den Stränden von Simon's Town in Südafrika tummeln, erkunden jetzt die Stadt. (Symbolbild) Bild: www.imago-images.de / bimageBROKER/G\xfcnter Lenz

Pinguine nutzen Lockdown – und erkunden Kleinstadt in Südafrika

Die Lockdowns in der ganzen Welt haben die Stadtbilder verändert. In Venedig kehren die Fische in die Kanäle zurück, in Peking kann man den Mond wieder sehen und in der Kleinstadt Simon's Town in Südafrika gehen Pinguine auf Erkundungstour.

Neue Verkehrsteilnehmer in Simon's Town

Weil die Menschen in Simon's Town nicht mehr auf die Straßen dürfen, haben andere Bewohner eine Expedition gestartet. Wie lokale Medien berichten, sind einige der Pinguine, die sich sonst in großen Gruppen am Strand aufhalten, in die Straßen der Kleinstadt vorgedrungen. Neugierig erkunden sie das stille Leben des Corona-Lockdowns.

Normalerweise kommen jährlich sehr viele Touristen, um die besondere Vogelart zu bewundern. Jetzt macht es den Anschein, als wollten sich die Tiere auch mal die Umgebung anschauen.

Die Pinguine könnt ihr im Video sehen

abspielen

Video: YouTube/Storyful Rights Management

Die Pinguine im Video scheinen wenig beeindruckt von den Autos im Hintergrund und watscheln seelenruhig durch die Straßen. Die Anwohner sehen ihre tierischen Gäste aber offenbar mit gemischten Gefühlen. Gegenüber einem RTL-Reporter erklärt einer etwa, die Pinguine verhielten sich aggressiv gegenüber seinem Hund und würden sich gerne unter Autos verstecken.

(vdv)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

"Die Menschheit kann nicht ständig wachsen, ohne dass sie am Ende bezahlen muss"

Aber wenigstens der Natur tut Corona gut. Das hören, lesen oder sagen wir immer wieder. Wir sehen Pinguine, die durch Kapstadt watscheln oder Delphine, die im Bosporus in Istanbul herumschwimmen und denken insgeheim: Ein Gutes hat das Virus ja doch.

Aber stimmt das wirklich? Abgesehen davon, dass es ein recht zynischer Gedanke ist, für ein hehres Ziel wie den Naturschutz einfach mal eben den Tod von bisher über 240.000 Menschen in Kauf zu nehmen, stimmt die Rechnung auch nicht ganz. Darauf …

Artikel lesen
Link zum Artikel