Inzwischen bieten viele Restaurants vegane Gerichte an – auch zum Liefern.
Inzwischen bieten viele Restaurants vegane Gerichte an – auch zum Liefern.
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Veganuary: Anteil veganer Bestellungen bei Lieferando so hoch wie nie zuvor

05.02.2021, 10:09

Kein Fleisch, keine Milch und keine Eier, dafür viel Gemüse, Getreide, Tofu und Soja: So sah bei vielen der Speiseplan in den vergangenen Wochen aus. 580.000 Menschen weltweit ernährten sich einen Monat lang rein pflanzlich und registrierten sich für den Veganuary – so viele wie nie zuvor. Meinungsforscher gehen sogar davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Teilnehmer zehnmal so hoch ist.

Sich jeden Tag selbst an den Herd zu stellen ist aber sogar im Lockdown anstrengend, und ab und zu muss es ein Curry, eine Pizza oder ein Burger vom Lieferdienst sein – natürlich vegan. Und so bekamen auch die Lieferdienste den Veganuary zu spüren. Der Anteil veganer Bestellungen war bei Lieferando in diesem Januar so hoch wie nie zuvor.

Die Menge an veganen Bestellungen war im vergangenen Monat demnach um 24,5 Prozent höher als die durchschnittliche monatliche Anzahl rein pflanzlicher Bestellungen im letzten Quartal 2020. "Das sind bemerkenswerte Zahlen, die uns ermutigen, unseren Konsumenten auch über den Veganuary hinaus die Vorteile einer veganen Ernährung aufzuzeigen", so Lieferando-Chefin Katharina Hauke gegenüber watson. "Der Anteil veganer Bestellungen im Januar 2021 war der höchste in der Geschichte von Lieferando.de."

Schon im vergangenen Jahr hatte Lieferando in Folge des ersten Veganuary in Deutschland einen Anstieg bei den veganen Bestellungen verzeichnet. In diesem Jahr gab es jedoch noch einmal eine Steigerung: Vegane Essen wurden 2,7 mal häufiger bestellt als noch im Januar 2020.

Die vielen Bestellungen seien auch für die Restaurants ein Anreiz, das vegane Angebot auszubauen, so Hauke. "Wir freuen uns, dass die zahlreichen Angebote unserer Restaurant-Partner zum Veganuary so vielen Menschen den Zugang zu einer veganen Ernährung erleichtert haben."

Die Lieferando-Chefin hat übrigens ebenfalls am Veganuary teilgenommen. "Ich habe von Anfang bis zum Schluss keine Ausnahme gemacht", so Hauke. "Durch etwas Einlesen und Vorbereitung schon im Dezember war es auch gar nicht schwer. Und weil es so gut läuft, bin ich auch jetzt noch im Februar vegan."

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