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Papier statt Plastik: Zalando stellt auf recycelbare Verpackungen um

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Die Verpackungen bei Zalando sollen nicht mehr aus Kunststoff bestehen.Bild: iStockphoto / fizkes
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Papier statt Plastik: Zalando setzt jetzt auf recycelbare Verpackungen

27.07.2021, 11:59
Mehr «Nachhaltigkeit»

Seit Corona boomt das Online-Shopping – auch bei Zalando bestellen tausende Menschen Kleidung, Sneaker, Make-up und vieles mehr. Wem Umwelt und Klima am Herzen liegen, dem ist bestimmt schon einmal der Tag "Nachhaltigkeit" auf der Zalando-Website aufgefallen: Er kennzeichnet Produkte, die bestimmten, von Zalando festgelegten, Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen.

Das ist nur eine der zahlreichen Versuche des Unternehmens, nachhaltiger zu werden. Seit Kurzem kann man über die Website beispielsweise auch Second-Hand-Kleidung bestellen und die meisten Büros und Lieferzentren in Deutschland und Polen werden mit erneuerbares Energien betrieben. Jetzt gibt es eine erneute Umstellung: Bis Ende März 2022 will Zalando beim Versand der Waren vollständig auf Papiertaschen umstellen.

Verzicht auf Einwegplastik bis 2023

Bisher bestanden die Verpackungen, in denen die Zalando-Artikel versendet werden, hauptsächlich aus Kunststoff. Zwar lag der Anteil des recycelten Materials bei den Versandtaschen bei 80 Prozent, doch selbst recycelter Kunststoff ist nicht biologisch abbaubar. Zudem wurden für die restlichen 20 Prozent weiterhin neu produzierter Kunststoff aus klimaschädlichem Erdöl benötigt.

Die Versandtaschen der Zukunft sollen aus FSC-zertifiziertem Papier bestehen. Damit will Zalando dem Ziel, bis 2023 bei Verpackungen komplett auf Einwegplastik zu verzichten, einen Schritt näher kommen.

Getestet wurden die Papiertaschen bereits in einem dreimonatigen Pilotprojekt in Schweden. Jetzt soll eine schrittweise Umstellung erfolgen. Auch die dünnen Kunststofftüten, in denen einzelne Kleidungsstücke vor Schmutz und Schäden beschützt werden, sollen bald nachhaltiger gestaltet werden. Zurzeit bestehen sie aus immerhin 90 Prozent recyceltem Kunststoff. Auch die Gesamtmenge des Verpackungsmaterial will das Unternehmen minimieren. Die sogenannte Nachhaltigkeitsvision des Unternehmens kann man übrigens online nachlesen.

(sb)

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