Neues V-Label
Zur besseren Unterscheidung sollen zukünftig zwei Labels für vegane und vegetarische Produkte, pflanzliche Produkte genauer kennzeichnen.bild: Proveg
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Mehr Transparenz: Das V-Label wird genauer

13.01.2023, 10:4913.01.2023, 11:15

Das V-Label kennzeichnet weltweit schon über 50.000 vegetarische und vegane Produkte, mehr als 4300 Hersteller von veganen und vegetarischen Produkten sind Lizenznehmer des V-Labels. Wegen des kontinuierlichen Wachstums und der Expansion auf außereuropäische Märkte wird das V-Label jetzt aktualisiert. Das Logo wird transparenter. Jetzt werden vegane und vegetarische Produkte klar voneinander unterschieden.

Die nach Angaben der Organisation notwendige Aktualisierung soll eine leichtere Unterscheidung von vegetarischen und veganen Produkten sicherstellen. "Wir streben eine Welt an, in der vegane und vegetarische Produkte weit verbreitet, beliebt und leicht erkennbar sind", sagt V-Label-Gründer Renato Pichler.

Vegan und vegetarisch

Das vegane Logo erinnert an die Vorgängerversion, allerdings wurde der Text aktualisiert. Das vegetarische Logo hat einen grünen Hintergrund bekommen, so soll ein stärkerer Kontrast geschaffen werden. Außerdem haben die Kennzeichnungen einen international verständlichen Schriftzug erhalten. Die Labels können auf durchsichtigen und einfarbigen Verpackungsmaterialien gut erkannt werden. Vegan-Influencer Philipp Steuer hat seinen Follower:innen einmal deutlich die Neuerungen herausgearbeitet:

Verbraucher:innen vertrauen V-Label

Das Vertrauen, was dem V-Label inzwischen entgegengebracht wird, ist groß. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung kennt es inzwischen und 57 Prozent der Befragten vertrauen mit V-Label gekennzeichneten Produkte mehr. Mit den vielen Produkten, die mit dem V-Label gekennzeichnet werden, können Verbraucher:innen auch ihren CO₂-Fußabdruck verringern, zu weniger Wasserverbrauch und Abholzung beitragen.

"Wir streben eine Welt an, in der vegane und vegetarische Produkte weit verbreitet, beliebt und leicht erkennbar sind."
Renato Pichler, V-Label-Gründer

Etwa zwei Jahre soll die Umstellung des Großteils der mit dem V-Label zertifizierten Produkte dauern, meint Martin Ranninger, der Co-Direktor von V-Label International. Er erläutert: "Die Zeit, die wir für die Umstellung angesetzt haben, ist lang genug, damit Hersteller und Handel keine der bisherigen bedruckten Verpackungen wegwerfen müssen. Wir wollen natürlich nicht zu sinnlosem Abfall beitragen."

EU produziert erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Gas

In der EU ist 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Sonne produziert worden als aus Gas. Laut einer Analyse der Denkfabrik Ember Climate kamen im vergangenen Jahr rund 22 Prozent der Elektrizität in der EU aus Solar- und Windkraft und damit anteilig so viel wie noch nie. 2021 waren es demnach etwa 19 Prozent. Aus Gas stammten hingegen fast 20 Prozent des EU-Strommixes – knapp ein Prozentpunkt weniger als 2021. Insgesamt kamen laut Ember Climate im vergangenen Jahr 623 Terawattstunden (TWh) aus Wind und Sonne.

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