10.08.2022, Sachsen, Dresden: Ein ICE der Deutschen Bahn (DB) f
Ein aus dem Bahnhof ausfahrender Zug der Deutschen Bahn, neben ihm Weichen und freie Gleise in denen Schotter liegt.Bild: dpa / Sebastian Kahnert
Gute Nachricht

Weniger Stahl und Schotter: Bahn will ab 2024 nur noch recycelte Schienen nutzen

09.10.2022, 12:16

Die Deutsche Bahn tauscht jährlich Millionen Tonnen Schotter und Schienen aus – und will dafür ab 2040 nur noch vollständig wiederverwertetes Material verwenden. "Mit der Erhöhung des Recycling-Anteils bei unseren Hauptressourcen Schienenstahl, Gleisschotter und Betonschwellen gehen wir einen großen Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft", sagte Bahnchef Richard Lutz. Diese machten rund 80 Prozent des gesamten Ressourceneinsatzes bei der Bahn aus.

Massive Ersparnis

Durch den erhöhten Einsatz recycelter Produkte, besonders im Gleisbau, will die Deutsche Bahn CO2 und Material sparen. Über 300.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid und 10 Millionen Tonnen neues Material will der Konzern konkret einsparen.

Recycling soll sich verdoppeln

Schon bis 2030 soll sich der Recycling-Anteil beim Schienenstahl auf 45 Prozent nahezu verdoppeln. Beim Gleisschotter soll er sich auf rund 40 Prozent verdreifachen. Eigenen Angaben zufolge verarbeitete der Konzern allein im vergangenen Jahr rund 3,6 Millionen Tonnen Schotter und 260.000 Tonnen Schienenstahl für Gleise und Weichen.

(sp/ dpa)

Fridays for Future: Warum die Katar-Debatte ein Symbol für institutionelles Versagen ist

Die Frage: "WM in Katar - gucken oder nicht gucken?" war wohl für viele Menschen eine präsente und im Zweifel auch sehr kontroverse Frage der vergangenen Wochen. Auch der öffentliche Diskurs hat dazu beigetragen, dass sich inzwischen immer mehr Menschen der katastrophalen Menschenrechtslage in Katar bewusst sind. Und trotz all der Debatten, die geführt werden, trotz all der Artikel, Dokumentationen, Kolumnen, Kommentare über die Lage vor Ort, scheint das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen und damit der Kern des Problems bei vielen Menschen dennoch nicht angekommen zu sein.

Zur Story