Container ship in export and import. International shipping cargo. Aerial view

90 Prozent des weltweiten Handels werden über den Seeweg abgewickelt. Bild: iStockphoto / Kesu01

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Senkung der CO2-Emissionen: Testzentrum soll Schifffahrt klimafreundlicher machen

Deine Ananas im Supermarkt ist mit dem Schiff nach Deutschland gekommen und nicht mit dem Flugzeug? Glück gehabt, Klimasünde Flugananas elegant umschifft. Doch klimafreundlich sind die auf dem Seeweg nach Deutschland gebrachten Produkte aus dem anderen Ende der Welt deshalb noch lange nicht: Die Schifffahrt ist für das Klima genauso schlimm wie die Kohle, jedes Jahr stößt sie so viele klimaschädliche Gase aus wie Deutschland insgesamt.

Auf die Schifffahrt verzichten ist allerdings auch keine Option: 90 Prozent des weltweiten Handels werden über den Seeweg abgewickelt, Tendenz steigend. Und nie wieder Ananas essen ist irgendwie auch keine Lösung.

Die Antwort der norwegischen Regierung auf das Problem: Die Schifffahrt emissionsärmer machen – und grüne Treibstoffe entwickeln. Dazu wurde nun in Stord, etwa eine Stunde von Bergen entfernt, das weltweit erste Testzentrum für grüne Schifffahrt eröffnet. Das Catapult Centre Sustainable Energy soll dafür sorgen, dass Norwegen in Sachen grüner Schifffahrt weiterhin die Nase vorne hat.

In dem Zentrum können Unternehmen aus der Branche neue, umweltfreundlichere Treibstoffe testen – etwa Hochspannungslösungen, Ammoniak und Wasserstoff.

Absurd: Gebaut ist das Gebäude, in dem sich das Zentrum befinden soll, noch nicht – eröffnet wurde das Zentrum aber trotzdem. 2021 soll dann alles fertig sein. Offenbar möchte man keine Zeit verlieren. Denn die norwegische Öl- und Gasindustrie hat hohe Ziele: Bis 2030 will sie ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 2005 um 40 Prozent halbieren, bis 2050 dann auf nahezu Null reduzieren.

(ftk)

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Leiser und vogelfreundlicher: Startup entwickelt flügellose Windräder

Windräder sind eine super Sache, um klimafreundlichen Strom zu produzieren, da sind sich inzwischen eigentlich alle einig. Sobald es tatsächlich darum geht, ein Windrad zu bauen, ist der Protest von Anwohnern aber nicht selten groß. Die Rotorblätter seien zu laut, würfen zu viel Schatten, massakrierten Vögel und Fledermäuse, heißt es dann.

Ein Prototyp des spanischen Startups Vortex Bladeless könnte solchen Kritikern aber im wahrsten Sinne des Wortes den Wind aus den Segeln nehmen. Denn das …

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