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Wetter in Deutschland: Heftige Temperatur-Unterschiede zwischen Ost und West

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Für den Westen Deutschlands gibt es erstmal diese Woche Dauerregen.Bild: dpa / Federico Gambarini
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Wetter in Deutschland: Prognose zeigt heftige Temperatur-Unterschiede

09.05.2023, 10:25
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Am Wochenende gab es in zahlreichen Regionen Deutschlands heftige Gewitter. Und auch zum Start in die neue Woche wurde es vor allem für die West-Seite Deutschlands mit Donner und Regen ungemütlich.

Viel mehr Niederschlag als üblich in den vergangenen Monaten

"Normalerweise ist Regen ein Segen, aber sowohl der März, April als auch jetzt der Anfang des Mai waren nasser als üblich in vielen Landesteilen", sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. "Und da kommt noch einiges hinterher", kündigt er mit Blick auf diese Woche direkt schon an.

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Diese Ansicht teilen auch andere Wetter-Experten wie Meteorologin Corinna Borau vom Portal wetter.com: Auch sie beschreibt den Kontrast zum Wochenstart zwischen starkem Regen im Westen und noch warm-trockener Luft im Osten Deutschlands, die für Sonnenschein sorgte. "Doch im Laufe der Woche bauen sich diese Gegensätze immer mehr ab. Dafür sinken die Temperaturen und es wird nass", erklärt sie.

Vom Stark-Regen zum Dauerregen bundesweit

Der Dienstag wird damit für die Osthälfte Deutschlands sonnig oder nur leicht bewölkt, wie die "Tagesschau" berichtet. Im westlichen Teil dagegen bleibt es noch zunehmend wolkenverhangen, aber ab dem frühen Nachmittag zieht hier von Westen her ein kräftiger Dauerregen ein, mit stellenweise auch Gewittern. Die Temperaturen schwanken bundesweit zwischen 16 und 22 Grad.

Dieses Tief verteilt sich am Mittwoch dann über ganz Deutschland, "nur im äußersten Osten über Berlin meist trocken bei maximal 19 Grad, sonst zwölf bis fünfzehn Grad im Südwesten", beschreibt Dominik Jung. Dasselbe gelte für den Donnerstag, der durchwachsen bleibe: "Gerade mal 8 Grad im Südosten, im Norden dagegen gibt es 19 Grad und mittendrin in Deutschland immer wieder Regen, zum Teil mit Gewittern."

Zum Wochenende wieder Wetter-Zweiteilung in Deutschland

Auch am Freitag hält sich das Regenwetter beständig, wobei der Norden zumindest noch etwas wärmer davon komme, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt: "Am Freitag im Norden und Osten vielerorts heiter, sonst wechselnd bis stark bewölkt und erneut auflebende Schauer und Gewitter. Die Höchstwerte erreichen 13 bis 18 Grad, im Nordosten und Norden 19 bis 22 Grad."

Mit Blick aufs Wochenende sieht Dominik Jung wieder eine Zweiteilung der deutschen Wetterkarte. "Im süddeutschen und westdeutschen Raum viele Wolken, immer wieder Regen oder Regenschauer – im Osten und Norden deutlich freundlicher. Hier wird es bis zu zwanzig Grad", erklärt er.

Auch das Onlineportal Kachelmannwetter ist für den Norden Deutschlands positiv gestimmt. Anhand einer Modellkarte zeigt sich: Ab Samstag wird es im Norden sonnig, während es im Süden weiterhin nass bleiben dürfte.

Schmelzendes Polareis: Klimakrise sorgt für längere Tage

Wie sich die Erde durchs All bewegt, wie sie rotiert, bestimmt auch unseren Tag-Nacht-Zyklus. Kleine Veränderungen können diesen aus der Bahn werfen. Doch es dürfte schwer vorstellbar sein, dass wir Menschen – wir kleinen Lebewesen – Einfluss auf die Erdbewegung haben. Leider entpuppt sich diese Annahme als falsch.

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