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Lidl möchte effektiver bei der Anzeige seiner Preise sein. Bild: mago images / Future Imag / C. Hardt

Lidl testet neue Preisschilder – das ändert sich für Kunden

Das Discounter-Geschäft ist eins der härtesten überhaupt. Nicht nur Aldi und Lidl bekämpfen sich gegenseitig. Auch die Supermärkte wie Rewe, Edeka oder Netto buhlen mit um die Gunst der Kunden.

Um dem Konkurrenzkampf standzuhalten, müssen auch hin und wieder die Lebensmittelpreise ständig angepasst werden. Bei Lidl wurden bis vor Kurzem noch Preisschilder neu ausgedruckt und angebracht – so wie wir das aus den meisten Supermärkten kennen. Aber Lidl geht jetzt nach Rewe und Edeka bei Preisschildern einen neuen Weg – und zwar einen sehr digitalen Weg.

Digitale Preisschilder sollen künftig bei Lidl die Mitarbeiter entlasten und gleichzeitig Kosten für Papier und Druck senken, berichtet die "Lebensmittel-Zeitung".Ein entsprechender Test läuft aktuell in mehreren Filialen.

So funktionieren die neuen Preis-Schilder bei Lidl:

Die Zentrale funkt alle wichtigen Daten direkt in die Filiale (Produktname, Menge, Preis, Packungseinheit, Produkt im Angebot oder nicht). Die Logik: Wenn zum Beispiel Aldi den Butter-Preis sinkt, kann die Lidl-Zentrale umgehend reagieren und nachziehen.

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Wer sich noch nichts unter smarten Preisschildern vorstellen kann, so sehen sie bei Saturn aus. Bild: picture alliance / dpa / Armin Weigel

Das erhofft sich Lidl davon:

Das Ganze spart nicht nur Ressourcen, sondern auch Zeit ein. Der Trick: In vielen Punkten der Arbeitsaufwand der Mitarbeiter verringert, das nervige Drucken und Umetikettieren fällt weg. Bislang müssen die Lidl-Mitarbeiter schließlich jeden Montag und Samstag durch den ganzen Laden laufen und jeden einzelnen Artikel, der die Woche über im Angebot ist, mit einem neuen Preisschild versehen.

Auch für die Kunden ergibt das Vorteile. Bisher passiert es immer wieder, dass der Preis auf dem Schild nicht übereinstimmt mit dem, was man an der Kasse schließlich für das Produkt zahlen soll (wir kennen es alle). Mit digitalen Preisschildern soll das nicht mehr vorkommen.

Bis jetzt kann man die smarten Preisschilder nur in einigen Lidl-Testfilialen finden. In Gebrauch kommen sie vor allem dort, wo es die größten Preisschwankungen gibt: In den Obst- und Gemüseabteilungen und bei Sonderangeboten werden sie vorrangig genutzt. Bei Lidl soll es laut "Lebensmittel-Zeitung" rote, schwarze und weiße Preis-Displays geben, um zum Beispiel Angebote auf den ersten Blick erkennbar zu machen.

Die Lidl-Konkurrent schläft indes nicht. Wie es in dem Bericht weiter heißt, wurde auch erstmalig eine Aldi-Nord Filiale in Duisburg mit den digitalen Preisschildern ausgestattet. Andere Tester sind: Bauhaus und Fressnapf.

(joey)

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Die Corona-Krise sorgte für starke Preissteigerungen in Supermärkten. Klar, wenn die Nachfrage für bestimmte Produkte steigt, wird das Angebot knapper und die Preise höher. Wir alle können uns noch sehr gut an die Bilder von leeren Supermarktregalen im Frühling 2020 erinnern. Doch während sich die hohe Nachfrage zunächst vor allem auf haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und Masken beschränkte, sollen jetzt die Preise für ganz andere Produkte steigen.

Dem ein oder anderen könnte das bereits …

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