Nachhaltigkeit
Closeup of beautiful young woman enjoying drinking cola with straw while sitting in a car. Female on a road trip having soft drink.

Einwegplastik ist ressourcenintensiv und klimaschädlich. Bild: iStockphoto / jacoblund

Nachhaltig

Ab Ende 2021: Pepsi will nur noch recyclebares Plastik verwenden

In Deutschland werden jeden Tag rund 45 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Für ihre Herstellung wird in der Regel Rohöl verwendet, was die Flaschen ressourcenintensiv und klimaschädlich macht – trotzdem ist Einwegplastik der Marktführer bei Getränkeverpackungen. Pepsico Deutschland hat sich jetzt aber dazu entschlossen, ab Ende 2021 nur noch PET-Flaschen aus recycelbaren Materialien zu verwenden.

Wie wirksam ist die Änderung?

Im Hinblick auf die Öko-Bilanz verschiedener Getränkeverpackungen gilt ganz klar: Mehrweg ist besser als Einweg. Und am umweltfreundlichsten ist Mehrweg dann, wenn er aus der Region kommt – denn je länger die Transportwege sind, desto geringer ist laut Öko-Test der ökologische Vorteil.

Pepsico verkauft seine Getränke zurzeit noch in Glasflaschen, Dosen, Mehrweg-Plastikflaschen und Einweg-Plastikflaschen. Um die dadurch entstandene Umweltbelastung zu minimieren, soll eine Umstellung bei allen kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken der Pepsico-Range (unter anderem Pepsi Max, Schwip Schwap, Mirinda, Lipton Ice Tea) vorgenommen werden: Sämtliche Flaschen sollen zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik (rPET) bestehen. Dadurch werden laut Pepsico 15.000 Tonnen Neuplastik jährlich eingespart.

Ziele für grünere Zukunft

Mit dem neuen Vorhaben übertrifft Pepsico sein vorheriges Ziel, bis 2030 in der gesamten Europäischen Union 50 Prozent rPET zu verwenden. Die neue Ankündigung zeigt das Engagement für die freiwillige Recycling- Kunststoffkampagne der Europäischen Kommission, die sicherstellen soll, dass bis 2025 zehn Millionen Tonnen recycelte Kunststoffe zur Herstellung neuer Produkte auf dem EU-Markt verwendet werden.

Silviu Popovici, Chief Executive Officer PepsiCo Europe, sagt: "Für uns ist das ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur 'green recovery' Europas. Damit wollen wir eine Transformation innerhalb der Getränkeindustrie anstoßen, die uns hilft unsere Vision einer einhundertprozentigen Kreislaufwirtschaft mit maximalem Recycling von Flasche zu Flasche zu verwirklichen".

Noch eine Alternative

Ein anderer Weg, Softdrinks zu genießen, aber auf Einwegplastik zu verzichten, ist die Benutzung eines Sodastreams. Wer den Wassersprudler zuhause hat, kann passende Sirups dazu kaufen und sich Softdrinks einfach zu Hause mischen. Das spart Plastikmüll und Geld. Die Geschmäcker reichen von Cola, über Orange, Beere, Waldmeister bis hin zu Kräuter, Ice Tea und Ginger Ale.

(sb)

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