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England: Mann masturbiert mit Möwe – Urteil gefallen

Tiere werden weltweit von Menschen gequält.
Tiere werden weltweit von Menschen gequält.pexels/ pixabay
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Mann masturbiert mit Möwe: Urteil gefallen

22.06.2023, 18:47
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Triggerwarnung: Im folgenden Text geht es um sexuelle Handlungen mit Tieren.

Tierschutz ist nicht nur bei Haustieren wie Hund und Katze ein Thema, auch auf Bauernhöfen in Europa kommt es immer wieder zu unnötigen Qualen durch den Menschen. Aufgrund regelmäßiger Kontrollen werden diese Fälle häufig – wenn auch viel zu spät – erkannt.

Vor allem Tiere in freier Wildbahn müssen hingegen oft Formen der Tierquälerei über sich ergehen lassen, die unentdeckt bleiben. Ein Fall mit einer Möwe im britischen Sunderland stellt nun allerdings eine Ausnahme dar.

Ein Mann hatte die Möwe im Jahr 2022 eingefangen, über ihrem Körper masturbiert und anschließend getreten. Ein Gericht verurteilte den Briten daraufhin zu einer Haft von 24 Wochen.

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Eine Überwachungskamera am Tatort hatte den Fall offenbar aufgezeichnet. Auf dem Video war auch zu sehen, wie der 40-Jährige zuvor versucht hatte, einen größeren Wildvogel zu fangen.

Täter stritt Tierquälerei zunächst ab

Berichten des Senders Sky zufolge hatte der Mann die Tat bei seiner Festnahme in einem nahegelegenen Schnellrestaurant zunächst abgestritten. Er gab an, vermutet zu haben, die Möwe sei verletzt. Deshalb habe er ihr mittels Erklärungen im Internet helfen wollen.

Die Polizei konnte anhand der Überwachungsvideos hingegen feststellen, dass der Täter auf seinem Smartphone pornografische Tiervideos sah – und dabei den Vogel zwischen seinen Beinen hielt. Der Mann gestand daraufhin die Tat.

Seine Verteidigerin gab an, dass ihr Mandant sich aufgrund eines Alkoholproblems nicht gut an den Vorfall erinnern könne. Das zuständige Gericht urteilte, dass er für die nächsten zehn Jahre keine Haustiere halten dürfe.

"Auch als erfahrener Richter muss ich sagen, dass dies einer der ungewöhnlichsten Fälle ist, die ich je erlebt habe", erklärte der Vorsitzende des britischen Gerichts. Bei dem Tierquäler soll außerdem eine Persönlichkeitsstörung nachgewiesen worden sein.

Tierquälerei ist auch in Deutschland strafbar. Laut Strafverfolgungsstatistik kam es 2020 zu etwa 1000 Verurteilungen wegen Tierschutzdelikten.

Ungarn sagt Baerbock-Besuch ab: "Unvorhergesehene Änderung"
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Das ungarische Außenministerium begründet die Absage des ursprünglich für Montag geplanten Besuchs von Außenministerin Annalena Baerbock mit einer "unvorhergesehenen Änderung im Terminkalender" ihres Amtskollegen Peter Szijjarto. Das Ministerium habe deshalb Berlin ersucht, die Visite auf einen späteren, aber dennoch zeitnahen Zeitpunkt zu verschieben, teilte das Ministerium gegenüber dem ungarischen Nachrichtenportal "444.hu" mit.

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