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Bild: Facebook/Montage Watson

"Beruhigt euch": Die Polizei fahndet auf Facebook nach ihm – und er antwortet

Elisabeth Kochan
Elisabeth Kochan

Jeder, der schon mal einen Western-Film gesehen hat, kennt sie: die vergilbten "WANTED"-Plakate, auf denen das Schwarzweißfoto eines Verbrechers prangt – versehen mit dem Versprechen eines Kopfgelds.

Diese Fahndungsmethode der good ol' Sheriffs funktionierte – und gibt es, in abgewandelter Form, noch heute. Bloß werden die Plakate nicht mehr an Laternenpfähle oder Saloontüren geklatscht, sondern auf Facebook gepostet. Und haben dadurch etwas an Seriosität verloren.

#wantedwednesday, yay!

Die Polizei von Richland, Washington, USA, fahndete so nach einem gewissen Anthony.

"Wanted Wednesday! Anthony Akers (38) wird von der Strafvollzugsbehörde wegen Nichteinhaltung gesucht. Wenn Sie Informationen haben, rufen Sie bitte an", schrieb das Richland WA Police Department (RPD). Nichts Unübliches, und in einer Kleinstadt mit knapp über 55.000 Bewohnern auch eine clevere Taktik, um einen Gefahndeten aufzuspüren. 

Womit die Polizei wohl allerdings nicht gerechnet hatte: Anthony antwortete auf den Post.

Es folgte ein seltsamer Dialog zwischen Polizei und Gefahndetem:

Anthony: "Beruhigt euch, ich werde mich selbst stellen."
[einen Tag später]
Richland WA Police Department: "Hey Anthony! Wir haben dich noch nicht gesehen. Unsere Geschäftszeiten sind von 8:00 - 17:00 Uhr, Montag bis Freitag. Wenn du eine Mitfahrgelegenheit brauchst, kannst du die uns anrufen und wir holen dich ab."
Anthony: "Danke, ich kümmere mich noch um ein paar offene Angelegenheiten, weil ich vermutlich einen Monat lang drin sein werde. Ich sollte in den nächsten 48 Stunden bei euch sein."
[drei Tage später]
Dylan [ein neugieriger Mitleser]: "Hat er sich gestellt?"
Richland WA P.D.: "Hat er nicht."

Mittlerweile waren fünf Tage seit dem Post des RPD vergangen.

Während sich darunter Hunderte Kommentare amüsierter Facebook-Nutzer sammelten, schien Anthony sein Versprechen gebrochen zu haben. Es rechnete wohl niemand mehr damit, dass sich Anthony erneut melden würde. Einen letzten Versuch wagte die Polizei dann doch noch:

"Mürrischer Montag. Lieber Anthony, liegt es an uns? Am letzten Mittwoch fahndeten wir nach dir. Du antwortetest und sagtest sogar, du würdest dich selbst stellen. Wir warteten, doch du bist nicht aufgetaucht. Nachdem du uns versetzt hattest, versuchten wir es nochmal – und boten dir diesmal eine Mitfahrgelegenheit an. Du sagtest, du bräuchtest 48 Stunden. Das Wochenende kam und ging. Wir fangen an zu glauben, dass du nicht kommst. Bitte ruf uns jederzeit an und wir kommen zu dir."

Und wieder antwortete Anthony:

"Liebes RPD, es liegt nicht an euch, sondern an mir. Ich habe offensichtlich Bindungsängste. Es tut mir leid, euch versetzt zu haben, aber lasst es mich wiedergutmachen. Ich werde morgen spätestens zur Mittagszeit da sein. Ich weiß, ihr habt keinen Grund, mir zu glauben, nach allem, was ich euch angetan habe, aber ich verspreche, dass ich, wenn ich es nicht bis morgen Mittag selbst schaffe, bei euch wegen der Mitfahrgelegenheit anrufen werde, um mir bei diesen Bindungsängsten zu helfen. Danke im Voraus, falls ihr mir geduldig noch eine Chance gebt; ich weiß, dass ich sie nicht verdiene.
PS: Ihr seid wunderschön"​

Und... ER HIELT WORT!

"Bin für unser Date hier, Sweetheart", schrieb Anthony und postete gleich noch ein Selfie von der Polizeistation. Gegenüber BuzzFeed News bestätigte die Polizei von Richland daraufhin, dass sich Anthony tatsächlich gestellt habe.

Ist das der charmanteste Gefahndete aller Zeiten?!

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