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Was du über die neue (enttäuschende) Netflix-Serie des "Simpsons"-Schöpfers wissen musst

Pascal Scherrer

Fünf Jahre nach der Absetzung von "Futurama" ist der "Simpsons"-Schöpfer Matt Groening mit einer neuen Serie zurück. Für sein drittes Werk hat sich der kreative Kopf mit dem Streaming-Giganten Netflix zusammengeschlossen. Wir haben alle wichtigen Infos, die du über die neue Serie "Disenchantment" brauchst.

Hä, "Disenchantment"?

"Disenchantment" ist Englisch und bedeutet übersetzt in etwa Entzauberung, Ernüchterung.

Heißt die Serie auf Deutsch etwa auch so?

Ja.

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bild: netflix

Um was geht es überhaupt?

Die Serie richtet sich mit ihrer satirischen Erzählweise ganz klar an ein erwachsenes Publikum. Handlungsort ist eine Fantasiewelt namens Dreamland. Ein Ort, an dem der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt sind. Im Mittelpunkt steht Prinzessin Bean, die ihr Leben nicht wirklich im Griff hat und deren liebste Beschäftigung es ist, sich zu betrinken. Ihre besten Freunde sind der nicht sehr schlaue Elf Elfo und der Dämon Luci.

Als Beans Vater sie mit einem Prinzen verheiraten will, weigert sie sich und flieht. Daraufhin stürzt sie sich mit Elfo und Luci in lauter verrückte Abenteuer.

Gibt's auch einen Trailer?

Klar:

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Video: YouTube/Netflix

Vielleicht auch auf Deutsch?

Natürlich:

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Video: YouTube/KinoCheck

Wie gut ist die Serie?

Die ersten Kritiken im US-amerikanischen, wie auch im deutschsprachigen Raum, sind eher durchwachsen. Auf der Plattform "Rotten Tomatoes", die Kritiken sammelt, hat die Serie im Moment einen Schnitt von 58 Prozent, basierend auf 33 Reviews.

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Vor allem beim Humor von "Disenchantment" scheiden sich die Geister. bild: screenshot rotten tomatoes

Zum Vergleich: Matt Groenings erste Serie "Die Simpsons" hält auf "Rotten Tomatoes" auch heute noch einen Score von 84 Prozent. Groenings zweite Serie "Futurama" hat sogar einen Kritikerschnitt von 92 Prozent.

Woran stören sich die Kritiker?

Bemängelt wird bei den negativen Stimmen, dass der Humor von Groening sich seit den "Simpsons" kaum weiterentwickelt habe und nicht mehr wirklich in die heutige Zeit passe. Oft würden die Gags nicht zünden und die Story nur unnötig in die Länge ziehen.

Auch wird Groening dafür kritisiert, dass er das Episodenhafte seiner bisherigen Serien nicht abstreifen konnte, was in einer Zeit des "Binge-Watching" nicht wirklich vorteilhaft sei. Das Online Portal "TV Guide" schreibt dazu:

"'Disenchantment' hätte sich bewusst sein müssen, dass es nun auf Netflix ist und deswegen eine durchgehendere Handlung erzählen sollte. Das hätte geholfen, sich von 'Futurama' zu unterscheiden und die Serie in dieses Zeitalter des Binge-TV zu bringen."

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bild: netflix

Und was gefällt den Kritikern?

Befürworter der Serie schreiben unter anderem, dass "Disenchantment" von der Art her eher an "Monty Python", denn an "Futurama" erinnere. Das "Online Portal" The Week schreibt dazu:

"Die Serie wurde von talentierten, erfahrenen Handwerkern hergestellt, die wirklich Spaß daran hatten, mit diesem neuen Material zu arbeiten. Ihr Sinn für Humor ist ansteckend."

In einem Punkt sind sich aber fast alle Kritiker einig: Die Synchronisation der Serie ist ausgezeichnet. Für viele ist die tolle Arbeit der englischen Sprecher sogar der Grund, über die teilweise widersprüchliche Story hinwegzusehen.

Und wie lange dauert der Spaß?

Die erste Staffel umfasst zehn Episoden, die zwischen 27 und 36 Minuten lang sind. Eine zweite Staffel mit ebenfalls zehn Folgen wird 2019 erscheinen. Wann genau ist allerdings noch unklar.

"Disentchantment" ist ab dem 17. August 2018 auf Netflix verfügbar.

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