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ZÜRICH, Jan. 12, 2015 -- Ottmar Hitzfeld of Switzerland arrives on the red carpet ahead of the 2014 FIFA Ballon d Or award ceremony in Zurich, Switzerland, Jan. 12, 2015. ) (SP)SWITZERLAND-ZURICH-FIFA BALLON D OR AWARD CEREMONY ZhangxFan PUBLICATIONxNOTxINxCHN

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Bild: imago sportfotodienst

PR-Desaster Sané: Ex-Bayern-Coach Hitzfeld kritisiert die Bosse

Was sagt eigentlich Ottmar Hitzfeld zu dieser Sané-Nummer? Das hat sich der Sender RTL gefragt und den Ex-Bayern-Coach zum Gespräch geladen. Und Hitzfeld sparte nicht mit Kritik an seinem ehemaligen Verein und dessen Bossen.

"Es gibt in diesem Schwank nur Verlierer und es ist im Nachhinein für Bayern sehr bitter", zeigte sich Hitzfeld bei "RTL Aktuell" zunächst verständnisvoll. Vor allem für den Nationalspieler Sané sei die Geschichte "eine Riesenenttäuschung".

"Keine gute Außendarstellung"

Aber: "Für Bayern war es keine gute Außendarstellung", sagte Hitzfeld mit Blick auf das monatelange Hin-und-Her, unter dem offenbar auch der Ruf der Vereinsspitze bei Spielermanagern litt.

Er empfahl seinem ehemaligen Arbeitgeber, bei künftigen Transfers früher für klare Verhältnisse zu sorgen und Deadlines zu setzen.

"Dann hätte man vielleicht auch noch die Möglichkeit gehabt, Alternativen im richtigen Moment verpflichten zu können."

Allerdings hätte sich aus Hitzfelds Sicht auch Sané anders verhalten können: "Ich hätte mir aber auch gewünscht, dass Sané ein klares Bekenntnis ausspricht und nicht alles im Raum stehen lässt", sagte er.

Den mittlerweile verletzten Sané jetzt noch an die Isar zu holen, hält Hitzfeld für keine gute Idee. "Wenn man einen Transfer in dieser Größenordnung macht, bei circa 100 Millionen Euro, dann muss man auch einen fitten Spieler holen."

Er glaube nicht, dass es den Bayern-Fans vermittelbar sei, einen verletzten Spieler zu verpflichten. Man wisse schließlich nicht, wie der Heilungsprozess verlaufen werde.

"Dortmund ist der große Herausforderer"

Sané hin, Perisic-Verpflichtung her - Hitzfeld glaubt weiterhin an die Favoriten-Rolle des FC-Bayern.

„Für mich ist Bayern nach wie vor Favorit. Dortmund ist der große Herausforderer. Dortmund ist fast auf Augenhöhe mit Bayern, aber das müssen sie dann erst noch mit der deutschen Meisterschaft beweisen.“

Die dritte Kraft im Liga-Bunde sei RB Leipzig, der unter seinem neuen Trainer Julian Nagelsmann "sogar ins Titelrennen eingreifen kann".

(pcl)

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