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Der Moment, in dem das Knie knackste: Kimmich versucht, Haaland (r.) abzugrätschen. Der norwegische BVB-Koloss wankte zwar, aber er lief weiter. Bild: www.imago-images.de / Elmar Kremser/SVEN SIMON

"Waden eines Windhundes": Verletzter Bayern-Star Kimmich witzelt über Verlust der Muskelmasse

Joshua Kimmich lag rücklings am Boden, auf seinem schmerzverzerrten Gesicht wollten einige Beobachter sogar Tränen kullern gesehen haben. Der Schock war groß, die bösen K-Wörter, – Kreuzbandriss! Knorpelschaden! – die kein Fußballer hören will, machten schon die Runde.

Doch schnell gab es Entwarnung aus der medizinischen Abteilung des Rekordmeisters. Diagnose: So groß wie der Schock war, ist die Verletzung doch nicht. Es ist "nur" eine Meniskusverletzung, die sich der 25-jährige Nationalspieler zugezogen hat, als er versucht hatte, BVB-Stürmer Erling Haaland am Mittelkreis den Ball abzuluchsen.

Kimmich: Samstag verletzt, Sonntag operiert, Dienstag zu Wort gemeldet

Schon am Sonntag wurde Kimmich operiert. Am Dienstag meldete sich der Bayern-Star dann erstmals öffentlich nach dem Eingriff. Und Kimmich scheint schon wieder bester Laune zu sein.

Bei Instagram veröffentlichte er ein Foto von sich vor einer Bergkulisse, er hatte Shorts und Kompressionsstrümpfe an. Kimmich hielt beide Daumen nach oben und schrieb zum Bild: "Uffi gehts!"

Kimmich: "Die Waden eines Windhundes"?

Daneben setzte @jok_32, so heißt er auf Insta, seinen üblichen Emoji-Akkord "👉🏽😲 🤹🏽‍♂️" und die gewohnt laaaaangen Hashtags, wobei der erste selbst für Kimmich'sche Verschlagwortungsverhältnisse rekordverdächtig lang ist:

Wer Probleme hat, ihn zu lesen, hier nochmal als ganzer Satz #leserservice:

Vielleicht ist es auch eine optische Täuschung? Die Strümpfe komprimieren, die klobigen Sneaker tragen ihren Teil bei.

Jo Kimmich: Ein Held in Kompressionsstrümpfen.

Joshua Kimmich hat offenbar nach zwei größtenteils bewegungsfreien Tagen schon einen veritablen Rückgang der Wadenmuskelmasse zu beklagen. Ob das wirklich stimmt? Wahrscheinlich nicht.

PS: DAS sind die Waden eines Windhundes.

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Das Trikot passt zwar, aber ganz so dünn sind die Waden von Joshua Kimmich nun noch nicht. Oder? Bild: www.imago-images.de / INPHO/Laszlo Geczo

Aber der Endlos-Hashtag zeugt vom Ehrgeiz des Profis, der auf und neben dem Platz stets vor Eifer sprüht und offenbar keinen Tag ohne Training verbringen kann, ohne dass er Angst um die Verfassung seines als Fußballer wichtigsten Werkzeuges hat. Dazu passt auch die Aussage von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: Der verriet am Montag auf der DFB-Pressekonferenz, dass Kimmich "schon wieder brennt".

Das glauben wir gerne.

Bis Januar wird der Bayern- und Nationalelfstammspieler voraussichtlich ausfallen. Auch wir wünschen an dieser Stelle gute Genesung, und vor allem: baldiges Krafttraining in der Reha. Kimmich werde "stärker zurückkommen", sagte Kollege Manuel Neuer. Oder wie es die Fußballer auf Insta sagen: #comebackstronger.

So lange die Waden das größere Problem sind als es der Meniskus ist, kann es ja nicht ganz so schlimm sein...

(as)

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