Sport
03.01.2021, Bayern, M

Leroy Sané (r.) beim Jubel mit Leon Goretzka und David Alaba (m.) Bild: dpa / Sven Hoppe

Robin Dutt kritisiert Bayern-Neuzugang für Verhalten auf dem Platz

Im Sommer galt Leroy Sané als Königstransfer des FC Bayern München. Nach langen Verhandlungen verpflichteten die Münchner den 24-Jährigen für eine Ablösesummer von 45 Millionen Euro von Manchester City, doch so richtig angekommen im System des FC Bayern ist der Nationalspieler noch nicht. Für Ex-Trainer und Ex-DFB-Sportdirektor Robin Dutt hat das einen konkreten Grund.

Im Podcast "kicker meets DAZN" analysierte der 55-Jährige vor allem die 2:3-Niederlage des FC Bayern am vergangenen Freitag gegen Borussia Mönchengladbach und sieht auch eine Teilschuld bei Sané beim ersten Gladbacher Treffer.

Vor dem Gladbach Anschlusstor unterlief den Bayern ein Fehler im Aufbauspiel, doch die Situation war durchaus noch zu verteidigen. So habe Sané bei der Arbeit gegen den Ball noch "Aufholbedarf". Diese Kritik am Bayern-Star äußerte Hansi Flick bereits im vergangenen Oktober.

Taktisch nicht auf dem Niveau wie Thomas Müller

Für Robin Dutt mangelt es beim Angreifer aber noch an einer viel wichtigeres Sache: dem Timing. "Sané verpasst in Pressingsituationen und in Umschaltsituationen den richtigen Zeitpunkt. Er ist taktisch noch nicht auf dem Niveau, um die Situation zu erkennen, wie ein Thomas Müller sie beispielsweise erkennt."

Die teuere Neuverpflichtung dafür aber auf die Bank zu setzen, hält der aktuell vereinslose Trainer aber für die komplett falsche Entscheidung. "Man muss taktisch gezielt mit ihm arbeiten, aber auf der Bank lernt es Sané nicht."

Die nächste Chance auf einen Startelfeinsatz hat Sané am Mittwoch, dann trifft der FC Bayern im DFB-Pokal auf Holstein Kiel.

(lgr)

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