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Thomas Müller (r.) läuft Kölns Florian Kainz davon. bild: imago images/chai v.d.laage

Thomas Müller bricht erneut einen Bundesliga-Rekord – und überholt sich selbst

Er hat es schon wieder getan, beim 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am Sonntag sogar gleich zweimal.

Thomas Müller liefert gerade Vorlagen wie am Fließband. Erst der öffnende Pass auf Robert Lewandowski zum 1:0 in der dritten Spielminute, dann die clevere Ablage auf Kingsley Coman, der zwei Minuten später nur noch zum 2:0 einschieben musste. Müller hat mit seinen beiden Assists nicht nur die Effzeh-Abwehr innerhalb von fünf Minuten ausgehebelt. Er hat damit auch in dieser Saison schon den zweiten Vorlagen-Rekord in der Bundesliga gebrochen. Diesmal auch seinen persönlichen. Aber der Reihe nach.

Am 18. Spieltag gegen Hertha BSC gelang Müller der erste Rekord: Durch seine insgesamt zwölfte Saisonvorlage in dieser Saison durfte er sich damals über eine ligaweite Bestmarke freuen: Seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen in der Saison 2004/05 war es noch keinem anderen Spieler zu so einem frühen Zeitpunkt (also bis zum 18. Spieltag) gelungen, so viele Tore vorbereitet zu haben.

Thomas Müller bricht Bundesliga-Rekord – und holt sich selbst ein

Gegen Köln lieferte Müller nun seine Vorlagen 13 und 14. Und auch das ist ein Rekordwert: Denn auch an den ersten 22 Spieltagen gab es noch keinen anderen Spieler, der zu diesem Zeitpunkt 14 Vorlagen auf dem Konto hatte.

Damit stellte er auch seinen bisherigen persönlichen Vorlagen-Bestwert in der Bundesliga ein: In der Saison 2017/18 schaffte der ehemalige Nationalspieler 13 Vorlagen in 29 Bundesligapartien.

Gegen die Kölner hätten es sogar noch mehr sein können: Er legte zudem insgesamt sieben Torschüsse auf. Wenn Müller so weiter macht, dann schafft er in dieser Saison noch viele weitere Vorlagen(-Rekorde).

(as)

Die Fünferpacker der Bundesliga

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