Darauf hatten die Fans schon sehr lange gewartet: Nimmt der FC Bayern München endlich seinen Wunschspieler Callum Hudson-Odoi unter Vertrag?
Seit fast zwei Jahren hat der deutsche Meister ein großes Interesse an dem Flügelflitzer des FC Chelsea. Erst hatten die Bayern und die "Blues" sich nicht auf eine Ablöse einigen können. Anschließend machte ein Achillessehnenriss des Engländers einem möglichen Transfer einen Strich durch die Rechnung. Und nun wieder kein Happy End: Laut "Bild" ist der Transfer an den finanziellen Vorstellungen der Londoner erneut gescheitert.
Vor einigen Tagen sah es noch so aus, als könnte der Deal nun doch über die Bühne gehen. Laut "Sport Bild" steckten der FC Bayern und Chelsea bereits mitten in Verhandlungen. Demnach wollten die Münchner den 19-Jährigen für eine oder zwei Saisons ausleihen.
Der Deal erschien auch sinnvoll. Schließlich könnte der deutsche Meister eine zusätzliche Verstärkung auf den offensiven Außenbahnen gut vertragen. Denn nach dem Abgang von Ivan Perisic (Rückkehr zu Inter Mailand nach Leihe) hat Trainer Hansi Flick nur drei Spieler für die beiden Flügelpositionen zur Verfügung: Serge Gnabry, Kingsley Coman, Leroy Sané. Und Letzterer fällt wegen einer Knieverletzung zunächst wochenlang aus.
In den vielen englischen Wochen nach der anstehenden Länderspielpause wird Trainer Hansi Flick fleißig rotieren müssen. Da würde dem Bayern-Kader ein zusätzlicher Flügelstürmer gut zu Gesicht stehen.
Ein Bericht aus England legte allerdings bereits nahe, dass Chelsea seinen Youngster unbedingt halten wollte. "The Athletic" berichtet, dass die "Blues" den Hudson-Odoi nur abgeben würden, wenn es in den verbleibenden Tagen der Transferperiode noch zu drastischen Entwicklungen auf dem Markt käme. Dies ist anscheinend nicht passiert – und Hudson-Odoi spielt weiter für Chelsea.
(dhe)