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FC Bayern: Harte Konsequenzen für Joshua Kimmich möglich

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Die aktuelle Lage beim FC Bayern könnte sich bald auf die Position von Joshua Kimmich auswirken.Bild: www.imago-images.de / imago images
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FC Bayern: Harte Konsequenzen für Kimmich stehen im Raum

16.08.2023, 17:42
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Die Bundesliga-Saison hat noch nicht einmal begonnen und schon gibt es Ärger beim FC Bayern. Das 0:3 im Supercup am Wochenende gegen Leipzig war für Bayern-Trainer Thomas Tuchel "unerklärlich" und "erschreckend". Er sagte außerdem, dass er "extrem enttäuscht" sei.

War der Jubel um den neuen Top-Spieler Harry Kane beim Warmmachen im Stadion noch riesig, erinnerte das Spiel der Münchener dann doch wieder an die Fehler der vergangenen Saison. Damit bleibt auch ein Wunsch von Tuchel bestehen, den vor allem Joshua Kimmich deutlich zu spüren bekommen könnte.

Denn auch am vergangenen Wochenende hat sich gezeigt, dass die Münchner oft bei einem Konter schlecht abgesichert sind und damit nach Ballverlusten immer wieder Tore kassieren. Seit Längerem schon steht deshalb ein defensiver Spieler für die Sechser-Position auf dem Wunschzettel von Thomas Tuchel.

FC Bayern verhandelt mit PSV Eindhoven über neuen Sechser

Die Möglichkeiten auf dem Markt sind allerdings zunehmend beschränkt, anfänglich umworbene Top-Spieler wie Declan Rice ließen sich nicht für den FC Bayern gewinnen. Aktuell wird laut dem Portal "Fussball Transfers" offenbar mit Ibrahim Sangaré verhandelt, der eigentlich bis 2027 noch unter Vertrag beim PSV Eindhoven ist und entsprechend wohl 37 Millionen Euro kosten würde.

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In München könnte man diese Investition durchaus verkraften, vor allem wenn auch der Franzose Benjamin Pavard die bayerische Abwehr in Richtung Manchester verlassen sollte. Ein Angebot soll es hierfür schon geben.

Ein entsprechender Umbau beim FC Bayern könnte vor allem für die aktuelle Nummer 6, Joshua Kimmich, laut "Kicker" weitreichende Konsequenzen haben. Ein neuer Sechser würde den 28-Jährigen wohl entsprechend erneut zum rechten Verteidiger machen.

Ganz fremd ist Kimmich diese Position zwar nicht, im Champions-League-Finale 2020 gewann er auf dieser Position mit den Bayern den Titel. Dennoch sieht sich der deutsche Nationalspieler auf der Sechs, betonte selbst während der Asientour, dass er ein defensiver Mittelfeldspieler sei. Tuchel sagte Anfang August zwar noch: "Joshua Kimmich ist ein Leader, er will überall helfen. Er ist auch ein sehr guter Assistgeber." Dennoch sieht Tuchel ihn wohl nicht im Zentrum.

Sechser-Debatte bleibt in Bayern ein Streit-Thema

Im Transferausschuss der Bayern bleibt das Thema der Sechser-Position jedoch eine Kontroverse. Ehrenpräsident Uli Hoeneß sah die Lücke in der Abwehr durch den ablösefreien Neuzugang Konrad Laimer schon vor Wochen als geschlossen an.

"Wir vertrauen unseren Spielern, die unter Vertrag stehen. Wir vertrauen ihren Qualitäten", hatte auch der Bayern-Coach anschließend bestätigt. Nach dem 0:3 vom Wochenende besteht aber wohl doch Handlungsbedarf.

"Es ist so, als hätten wir in den vergangenen vier Wochen nichts gemacht", bedauerte Tuchel nach dem Spiel. Auch für Neuzugang Kane tue ihm diese Darstellung leid. Gut möglich also, dass die letzten Tage vor dem Saisonstart einen weiteren Transfer in Millionenhöhe bedeuten.

Wende bei Red Bull: Ein Formel-1-Pilot vor Unterschrift – ein anderer soll gehen

Der Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat ein "Wochenende zum Vergessen" hinter sich, wie er es selbst nannte. Den Großen Preis von Monaco sollten er, Sergio Pérez und das Team möglichst schnell vergessen. Sein sechster Platz beim Rennen am Sonntag und die damit verbundenen acht WM-Punkte waren das schlechteste Ergebnis seit über zwei Jahren. Es war das fünfte Mal seit 2022, dass kein Red Bull-Fahrer auf dem Podium stand. Dazu kam der Horror-Crash von Pérez, bei dem sein Auto komplett zerstört wurde.

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