Serge Gnabry steht seit 2017 beim FC Bayern unter Vertrag. Noch ist offen, ob er seinen Kontrakt (bis 2023) verlängert.
Serge Gnabry steht seit 2017 beim FC Bayern unter Vertrag. Noch ist offen, ob er seinen Kontrakt (bis 2023) verlängert.Bild: www.imago-images.de / imago images
Bundesliga

Nach Gerüchten um Gnabry-Abgang: Bayern-Trainer Nagelsmann äußert sich

01.04.2022, 14:5101.04.2022, 16:05

Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen rund um die Zukunft von Bayern Münchens Serge Gnabry wie Kaugummi. Der Flügelspieler hat noch einen Vertrag bis 2023. Der FC Bayern München will offenbar verlängern, aber nicht um jeden Preis.

Gnabry hingegen will laut "Sport Bild" in die gleiche Gehaltsklasse wie Kingsley Coman und Leroy Sané aufsteigen. Beide sollen zwischen 15 und 20 Millionen Euro verdienen. Wegen der stockenden Verhandlungen kam zuletzt sogar das Gerücht auf, dass Ex-Bayern-Profi David Alaba seinen Kumpel zu Real Madrid lotsen wolle.

Nagelsmann ist "zuversichtlich"

Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Freiburg (15.30 Uhr) hat sich nun Bayerns Trainer Julian Nagelsmann in einer Pressekonferenz zur Situation von Gnabry geäußert. Nagelsmann selbst sei "zuversichtlich", dass der 26-Jährige beim FC Bayern verlängern wird.

"Er hat hier sportlich alles, was er braucht. Er hat einen Trainer, der ihn als Typ und Spieler mag. Er hat Kollegen, mit denen er sich auch privat extrem gut versteht und sich sehr wohlfühlt. Am Ende ist es eine Verhandlungssache zwischen dem Klub und dem Berater. Ich bin aber guter Dinge, dass wir auf einen grünen Zweig kommen", erklärte Nagelsmann ausführlich.

Nagelsmann wurde auch darauf angesprochen, dass Gnabry unglücklich über seine Position sei. Angeblich würde sich der deutsche Nationalspieler mehr im Zentrum und nicht als Flügelspieler sehen. Nagelsmann antwortete mit einem Vergleich von den Bolzplätzen Deutschlands. Jedes Kind würde da am liebsten im Zentrum mit der Nummer "10" spielen. "Auch Niklas Süle und Dayot Upamecano würden lieber auf der Zehn spielen als in der Innenverteidigung."

Letztlich kündigte Nagelsmann an, Gnabry weiter variabel einzusetzen. Also sowohl im Zentrum, als auch auf dem Flügel. "Wenn er es herausragend besser macht als auf dem Flügel, wird er dort auch Spielzeit kriegen", fasst Nagelsmann zusammen.

Andererseits sei es auch ein Kompliment eines Trainers an seine Spieler, wenn er ihnen auf mehreren Positionen "Weltklasseleistungen" zutrauen würde.

Bangen um Lewandowski

Auch Bayerns Top-Stürmer Robert Lewandowski wurde auf der Pressekonferenz zum Thema. Der Pole hatte im WM-Quali-Spiel gegen Schweden eine Rippenprellung erlitten, weshalb fraglich ist, ob er gegen Freiburg spielen kann.

"Wir müssen schauen, wie die Rippe reagiert. Es ist schon eine unangenehme Stelle, die eine wirkliche Zweikampfsituation nicht zulässt", erklärt Nagelsmann. Trotzdem geht der Bayern-Trainer davon aus, dass Lewandowski gegen Freiburg im Kader stehen wird: "Und ich gehe auch davon aus, dass er spielen kann. Am Ende ist es eher die Frage, wie lange er dann spielt."

(stu)

WM 2022: ARD muss erneut Moderatoren auswechseln

Die öffentlich-rechtlichen TV-Sender übertragen auch bei dieser Weltmeisterschaft zahlreiche Spiele live. An den ersten drei Tagen übernahm das ZDF, am Mittwoch übertrug die ARD das erste Gruppenspiel Deutschlands gegen Japan. Donnerstag werden drei der vier Spieler wieder im ZDF übertragen, bevor am Freitag die Live-Übertragung wieder im Ersten stattfinden.

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