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Der ehemalige Torhüter Jens Lehmann hat einen Tweet über Corona-Tote wieder gelöscht. Bild: imago images / Jan Huebner

Jens Lehmann sorgt mit Corona-Tweet für Empörung und ersetzt ihn

Der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann hat mit einem Tweet über Corona-Tote heftige Kritik ausgelöst. Anschließend löschte er den Beitrag wieder. In seinem Tweet hatte Lehmann das Coronavirus mit der Grippe verglichen.

Auf Englisch schrieb er: "2017 mussten wir in Deutschland aufgrund einer aggressiven Grippe um 23.000 Grippe-Tote trauern. Da hat es keiner wahrgenommen. Jetzt werden wir bald genau die gleiche Sterberate von 0,028 Prozent der Bevölkerung betrauern. Bleibt gesund und positiv und habt frohe Weihnachten 2020."

Kritiker warfen ihm vor, das Coronavirus und die vielen Toten zu verharmlosen. Außerdem geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, dass die Anzahl der Sterbefälle in diesem Jahr bereits über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 liegt. Alleine in Deutschland sind in diesem Jahr fast 22.000 Menschen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Lehmann über eigene Corona-Erkrankung: "Leichter als bei einer Grippe"

Nachdem dem ehemaligen Torhüter und jetzigen Aufsichtsratsmitglied von Hertha BSC heftige Kritik entgegenschlug, löschte er den Tweet wieder. Durch Screenshots, die andere User teilten, wurde seine Aussage allerdings dokumentiert. Anschließend schickte er eine neue Botschaft hinterher: "Wir müssen die älteren Menschen und Risikogruppen mehr schützen, damit wir keine steigenden Zahlen mehr haben."

Jens Lehmann war im März selbst an dem Coronavirus erkrankt und hatte über seine Symptome gesagt: "Es war leichter als bei einer Grippe." Außerdem sprach er sich schon damals dafür aus, wieder Zuschauer in den Stadien zuzulassen. Er plädierte für eine Stadionkapazität von 20.000 Zuschauern.

(lau)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tipgeber61 13.12.2020 19:18
    Highlight Highlight Wenn man die Zahlen so gegenüber stellt, scheint Jens Lehmann recht zu haben. Aber! Wenn man 2017 Abstand, Masken und Vermeidung von Großveranstaltungen gehabt hätte, wäre wohl nur ein Bruchteil erkrankt und an den Grippefolgen verstorben.
    Auch mit der Stadionkapazität ist das so eine Sache. In Bielefeld oder Freiburg ist mit 20.000 dann fast ausverkauft, in Dortmund und München usw. gähnende Leere. Also Vorsicht mit solchen Zahlenvergleichen.

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