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Mit diesem grandiosen Video reagiert ein Fußballprofi auf sein Rating bei FIFA 19

FIFA 19 tut manchmal richtig weh. Entweder, weil dein bester Kumpel im Eins-gegen-Eins mit deinem Keeper einfach nochmal querlegt und den Treffer versenkt. Oder, weil er direkt danach einen provokanten Torjubel bis zum Ende durchspielt. Während das bei uns auf der Couch so aussieht, haben echte Fußballprofis ganz andere Sorgen mit dem Game. 

Zum Beispiel: Kevin Ellison vom englischen Viertligisten Morecambe FC. Der 39-jährige Routinier hat von den Entwicklern des Games nämlich ein Tempo-Rating von lediglich 35 Punkten bekommen – von 100. Für den linken Mittelfeldspieler nicht nur eine Beleidigung, sondern schlichtweg eine Lüge. Also machte er sich auf, den Machern das Gegenteil zu beweisen. 

Er drehte ein ziemlich amüsantes Video, in dem er wie ein richtiger Sherlock (Holmes) erklärte, warum der Wert völliger Quatsch ist:

So verglich Ellison unter anderem seine echten Sprintwerte mit denen seiner Mitspieler. Während er im Training 33 Kilometer pro Stunde lief, kam ein Mitspieler auf lediglich 31,8 km/h. Dieser hat jedoch mit einem Tempo-Wert von 72 einen mehr als doppelt so gutes Rating. Und weil das alles so ernüchternd ist, ging der betagte Ellison am Ende mit einem Rollator heim. 

Schnellster Profi im Spiel ist unter anderem Kylian Mbappé – mit einem Tempo-Wert von 96. Dass die FIFA-Werte manchmal so schmerzhaft sind wie ein Lupfer-Tor des besten Kumpels, musste nicht nur Ellison erfahren: Ein Deutscher ist gar der schlechteste Profi im Game geworden – geht dafür aber ziemlich souverän damit um.

(bn)

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Ist dieser FIFA 19-Trick eines Profis schon jetzt die unfairste Aktion des Jahres?

Schwalben mag auf dem Fußballplatz keiner, wildes lamentieren auch nicht – mindestens genauso unbeliebt sind aber die Zeitspiel-Könige, die mit einer knappen Führung im Rücken auf einmal jegliche Lust am Fußball verloren haben. 

Der gegnerische Strafraum? Total uninteressant. In der Bundesliga spielt man die Pille dann lieber nochmal einmal hinten rum, oder dribbelt sich an der Eckfahne fest – Hauptsache, man verliert den Ball nicht, und leitet so einen möglichen Angriff des Gegners …

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