Serie A. Lazio Rom - Fans PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRAxSUI AntoniettaxBaldassarre

Series A Lazio Rome supporters PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRAxSUI antoniettaxbaldassarre
Bild: imago sportfotodienst
Fußball International

"Ungeschriebenes Gesetz" – Lazio-Fans wollen Frauen nach hinten verbannen

20.08.2018, 13:02

Einige Fans von Lazio Rom zeigen mal wieder, wie rückständig so manche Fankurve beim Fußball noch ist.

Die Anhänger des Serie-A-Klubs haben am Sonntag im Stadion Flugblätter verteilt, auf denen sie Frauen aufforderten, sich im Olympiastadion nicht in den vorderen Reihen des Fanblocks aufzuhalten.

"Die Curva Nord stellt für uns einen heiligen Raum dar", hieß es und die ersten Reihen symbolisierten den "Schützengraben". Und es gebe ein "ungeschriebenes Gesetz", welches zu respektieren sei: "In den Schützengräben lassen wir Frauen, Ehefrauen und Freundinnen nicht zu, also laden wir sie ein, sich ab der zehnten Reihe zu positionieren", schrieben die Fans.

Noch mehr Sport: Wenn NBA-Teams Fußballtrikots tragen würden

1 / 17
Wenn NBA-Teams Fußballtrikots tragen würden
quelle: franco carabajal
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Verein distanziert sich von den Fans

"Das ist nicht die Meinung des Klubs. Wir sind gegen jede Diskriminierung", sagte ein Sprecher von Lazio. Den Saisonauftakt verlor Lazio mit 1:2 gegen den SSC Neapel.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Teil der Lazio-Fans mit seinen Ansichten für Empörung sorgt. Schon im Vorjahr hatten sie für einen Skandal gesorgt, als sie im Olympiastadion Fotomontagen mit dem Gesicht der im Holocaust getöteten Jüdin Anne Frank in einem Trikot von Stadtrivale AS Rom aufklebten.

Der Klub, für den der deutsche Weltmeister Miroslav Klose fünf Jahre (2011 bis 2016) auf Torejagd ging, wurde vom italienischen Fußball-Verband dafür mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro belegt.

(bn/dpa)

Du denkst Frauen haben keine Ahnung von Fußball? Wetten, Gunda zieht dich ab!

WM 2022: Deutschlands WM-Aus besiegelt – Linienrichterin sorgt für Belustigung

Ein 4:2 gegen Costa Rica sorgt dafür, dass Deutschlands WM-Aus besiegelt ist. Denn der weitere WM-Verbleib hing auch von dem Ergebnis des Parallelspiels Japan gegen Spanien ab. Nach einem starken Spielauftakt, unzähligen Solos von Deutschlands Youngster Jamal Musiala, kam Costa Rica in der zweiten Hälfte ins Spiel und in Führung. Deutschland drehte das Spiel erneut, der späte Treffer von Niclas Füllkrug zum 4:2 half den Deutschen auch nicht mehr.

Zur Story