Rapper GZUZ (Archivbild) hielt sich im Stadion nicht an die Maskenpflicht.
Rapper GZUZ (Archivbild) hielt sich im Stadion nicht an die Maskenpflicht. Bild: dpa / Daniel Reinhardt

Zu prominent für die Maskenpflicht? Skandal-Rapper und Ex-Pauli-Spieler werden aus dem Stadion geworfen

20.01.2022, 09:2420.01.2022, 11:18

Wer trotz Corona das Fußballspiel der Lieblingsmannschaft live im Stadion verfolgen möchte, muss derzeit eine Maske tragen – diese Regel gilt auch für prominente Persönlichkeiten. Der Rapper Gzuz und die Torwart-Legende Benedikt Pliquett wollten das jedoch nicht so recht einsehen und zettelten deshalb Zoff mit den Stadion-Ordnern beim Spiel des FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund an.

Rapper Gzuz und Ex-Torward Pliquette widersetzen sich der Maskenpflicht

Die beiden Unruhestifter feierten am Dienstag ausgelassen zwischen 2000 anderen Fans – ganz ohne Mund- und Nasenbedeckung. Als man sie gegen 21 Uhr auf die Maskenpflicht hinwies, reagierten sie wenig einsichtig und aggressiv. Nach Aussagen der "Bild" waren sie angetrunken und hätten Streit gesucht.

Erst als die Polizei eintraf, verließen Gzuz und Pliquett widerwillig das Stadion. Den sensationellen Sieg des FC St. Pauli verpassten die beiden Maskenverweigerer letztendlich. Die Hamburger setzte sich mit 2:1 gegen den Titelverteidiger durch und sicherte sich damit einen Platz im Viertelfinale des DFB-Pokal.

Gzuz pflegt sein Rüpel-Image

Es war nicht das erste Mal, dass Rapper Gzuz negativ auffiel. Kristoffer Klauß, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt, war bereits Ende September 2020 unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Drogenbesitzes, versuchten Diebstahls und Körperverletzung zu 18 Monaten Haft und einer Geldstrafe von insgesamt 510.000 Euro verurteilt worden. Er habe unter anderem an der Reeperbahn nach mit der flachen Hand nach einer 19-Jährigen geschlagen und betrunken versucht, Sauerstoffflaschen aus einem Krankenwagen zu klauen.

Der Frontman der Hip-Hop-Gruppe "187 Strassenbande" legte Berufung gegen das Urteil ein und steht seit dieser Woche erneut vor Gericht – mit Maske und zumindest teilweise einsichtigem Verhalten.

(fw)

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