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Acht Meisterschaften, fünf DFB-Pokal-Siege und die Champions League: Arjen Robben hatte in seinen zehn Jahren beim FC Bayern München viel zu feiern. Bild: imago sportfotodienst / FrankHoermann/SVEN SIMON

Eindrucksvolle Quote zeigt, wie wichtig Ex-Star Arjen Robben für den FC Bayern war

Arjen Robben läuft über rechts, zieht nach innen, dribbelt nah an der Strafraumgrenze entlang und jagt den Ball dann mit dem linken Fuß ins Netz.

Die ganze Fußballwelt kannte Robbens Signature-Move und trotzdem fielen alle Verteidiger immer und immer wieder auf ihn herein – und landeten mit verknoteten Beinen auf den Hosenboden.

Zehn Jahre lang zeigte der Niederländer seine Fußballkünste auf der Außenbahn des FC Bayern München.

Im Sommer war Schluss, der 36-Jährige beendete seine Karriere. Und das mit einer beeindruckenden Quote: Robben traf in 201 Bundesligaspielen für den Rekordmeister 99-mal ins gegnerische Tor und legte 62 weitere Treffer auf. Allein diese Zahlen zeigen, wie wichtig Robben für die Bayern auf dem Platz war.

Arjen Robben: 76 Prozent Siegquote mit dem FC Bayern in der Bundesliga

Nun unterstreicht noch eine weitere Zahl seinen unfassbaren Impact beim Rekordmeister: In 152 dieser 201 Partien im deutschen Oberhaus hat Robben den Rasen als Sieger verlassen. 76 Prozent seiner Bundesliga-Spiele konnte Robben demnach mit dem FC Bayern gewinnen – beziehungsweise umgekehrt. Das spricht nicht nur für einen großen sportlichen Wert, sondern auch dafür, dass Robben ein echter Siegertyp war.

Laut dem Sportdatendienst Opta hat der Niederländer, der 2009 von Real Madrid an die Isar wechselte, damit sogar die beste Siegquote aller Spieler mit mindestens 150 Einsätzen.

Insgesamt absolvierte Arjen Robben 309 Pflichtspiele für den FC Bayern, in denen er 144 Tore schoss und 101-mal auflegte. Es hätten sogar noch viel mehr Treffer und Assists werden können: Alleine 175 Partien verpasste Robben in seiner Zeit beim FCB nämlich aus Verletzungsgründen.

(as)

Verhärtete Fronten im Alaba-Poker beim FC Bayern: Berater-Provision wird zum Problem

Der FC Bayern hat etwa eine Woche nach dem Ende der Sommer-Transferperiode seinen Kader zusammen. Mit der Ausbeute können Sportvorstand Salihamidzic und die Club-Bosse durchaus zufrieden sein. Neben Top-Transfer Leroy Sané konnte sich der deutsche Rekordmeister am letzten Tag noch die Dienste von Bouna Sarr, Douglas Costa, Eric Maxim Choupo-Moting und Marc Roca sichern.

Eine andere Baustelle bereitet dem Verein allerdings weiterhin Kopfschmerzen. Der Vertragspoker um Abwehrspieler David Alaba …

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