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11.04.2016, Berlin, Deutschland, GER, Pressetermin, Vorstellung ARD und ZDF Auftritt zur Fussball Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Foto: Bela Rethy

11 04 2016 Berlin Germany ger Press call presentation ARD and ZDF Appearance to Football European Championship 2016 in France Photo Bela Rethy

Bild: imago images/Stefan Zeitz

Nations-League-Finale: Und plötzlich war Kommentator Réthy einfach weg

Eigentlich fehlen Béla Réthy nie die Worte. Bei der Fernseh-Übertragung des Finales der Nations League zwischen Portugal und den Niederlanden verstummte der Kommentator jedoch auf einmal: Nach knapp einer viertel Stunde des Spiels war Réthy weg. Statt seinen Sprüchen war 20 Minuten lang nur noch die Stadionkulisse zu hören. Erst in der 36. Spielminute war Réthys Kommentar wieder da.

Warum war Béla Réthy verschwunden?

Die Zuschauer fragten sich während dieser ungewohnt ruhigen 20 Minuten, wohin Béla Réthy wohl verschwunden sein könnte. "Ich will mich ja nicht beschweren, aber kommt Béla Réthy auch wieder vom Klo?" fragte ein Twitter-Nutzer. Andere mutmaßten, der 62-Jährige könnte eingeschlafen sein. Ein Nickerchen während des Nation-League-Finales? Doch eher unwahrscheinlich.

Manche Nations-League-Zuschauer fragten sich: Geht es Réthy gut?

Nations League oder Pornoseite? Wie der Hashtag zum Spiel für Belustigung sorgte

Hat er am Ende etwa den passenden Hashtag zum Spiel gegoogelt und sich anschließend kurz erholen müssen? Der lautete nämlich #porned. Das setzt sich zwar aus PORtugal und NEDerland zusammen – die Google-Suchergebnisse führen jedoch schnell auf eine ganze Reihe an Pornoseiten. Bei den Zuschauern führte der Spiel-Hashtag weltweit zu einiger Belustigung. Der Grund für Réthys 20-minütigen Ausfall war am Ende jedoch viel simpler.

Am Ende war nur die Technik schuld

Das ZDF forderte die besorgten und belustigten Fans schließlich dazu auf, sich doch bitte wieder zu beruhigen:

Der Sender erklärte:

"Wir hatten Probleme mit unserer Audioausspielung, die inzwischen behoben sein sollten. Also keine Sorge, in der zweiten Halbzeit gibt's dann wieder genug Béla für alle!"

twitter/zdf

So kam es dann auch: In der zweiten Halbzeit war Béla Réthy wieder für alle zu hören. Glücklich schätzen konnten sich diejenigen, die das Spiel im Livestream auf der ZDF-Website schauten. Im Gegensatz zum Fernsehen gab es dort nämlich das ganze Spiel über die volle Dröhnung Béla Réthy.

(fh)

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